Schnabl/Schmidt: „Pilotprojekt ‚Nachzipf? Ich schaff das!‘ überaus gelungen!“

St. Pölten (OTS) – Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, LH-Stv. Franz Schnabl, und Projektleiterin, LAbg. Elvira Schmidt, präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz die Daten und Fakten der Evaluierung des SPÖ-Pilotprojekts „Nachzipf? Ich schaff das!“. Schnabl verwies darauf, dass man das überaus gelungene Projekt in den nächsten Jahren nach Gesprächen mit dem Partner des Arbeitsübereinkommens weiter ausbauen wolle: „An sechs Standorten – Ebreichsdorf, Hirtenberg, Amstetten, Ybbs/Donau, St. Valentin, Pottendorf – haben wir unser Pilotprojekt der Gratis-Nachhilfe angeboten. Wir haben somit unser, im Arbeitsübereinkommen festgelegtes Versprechen, höchst erfolgreich eingelöst. Die Kosten haben sich auf etwa 15.000 Euro belaufen, die vom Verein Pro Niederösterreich übernommen worden sind. Im kommenden Jahr wollen wir dieses Projekt ausweiten und bis 2020 eine flächendeckende, kostenlose Nachhilfe als Land NÖ anbieten.“

Insgesamt nahmen 203 Schülerinnen und Schüler die kostenlos angebotene Nachhilfe in Anspruch. Für Elvira Schmidt waren die Vorteile für SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern das große Plus:
„Durch unser vorgegebenes Konzept war die Teilnahme auch SchülerInnen möglich, die ein Genügend im Zeugnis hatten. Schlussendlich schafften beinahe 90% ihre Nachprüfungen. Seitens der PädagogInnen wurde das Projekt auch sehr gut angenommen – vor allem für die, sich noch in Ausbildung befindlichen PädagogInnen war es hilfreich, in Übung zu kommen und in der Praxis zu lernen. Und last but not least war es natürlich auch für die Familien von Vorteil, deren Geldbörsen aufgrund der kostenlos angebotenen Nachhilfe entlastet wurden – denn wir wissen, dass die Geldfrage in der Vergangenheit sehr wohl ein Thema war, da es sich viele Familien einfach nicht leisten konnten.“

Abschließend betonten Schnabl und Schmidt, dass man bald in Gespräche eintreten wolle, um für die niederösterreichischen Familien das Angebot weiter ausbauen zu können: „Auf der einen Seite wird für die Erhaltung kultur-touristischer Einrichtungen oft bis zu einer Million Euro ausgegeben, während für die andere Seite, nämlich für die niederösterreichischen Schülerinnen und Schüler, nicht einmal ein Bruchteil dieser Summe vorhanden sein soll. Diese verschobenen Prioritäten wollen wir von Seiten der SPÖ NÖ nicht akzeptieren. Wir werden daher in den nächsten Wochen wieder in Gespräche mit dem Partner des Arbeitsübereinkommens eintreten und hoffen auf größtmögliches Miteinander, um bereits im kommenden Jahr das Pilot-Projekt ausweiten und 2020 dann flächendeckend ausrollen zu können.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. SPÖ Niederösterreich

BildungDemokratieEnergieEUEUMICONFreundRohstoffindustrieSPÖUmweltWKÖ
Comments (0)
Add Comment