Wien (OTS) – Infrastrukturminister Norbert Hofer startet heute den sechsten Aufruf zum Breitbandförderprogramme „Leerrohr“. „Die Leerrohrförderung richtet sich vorrangig an Gemeinden, die Grabungsarbeiten durchführen oder dies vorhaben. Dabei können sie kostengünstig zusätzliche Rohre für neue Breitbandleitungen mitverlegen. Insgesamt stellen wir dafür in der aktuellen Ausschreibungsphase weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung“, erklärt Infrastrukturminister Norbert Hofer.
Für Gemeinden wurde erstmals die Möglichkeit einer laufenden Einreichung von Förderanträgen geschaffen. „Damit intensivieren wir unser Bestreben, Gemeinden bei der Antragstellung die größtmögliche zeitliche Flexibilität zu ermöglichen, wodurch insbesondere die Nutzung von Mitverlegungsmöglichkeiten, etwa bei anfallenden Tiefbauarbeiten, erleichtert wird“, so der Infrastrukturminister.
Zur beschleunigten Vergabe wurden drei Einreichstichtage, 28. November 2018, 20. Februar 2019 sowie 15. Mai 2018 festgelegt. Alle jeweils bis dahin eingelangten Förderanträge werden von unabhängiger Jurorinnen und Juroren bewertet. Das Einreichsystem wurde so überarbeitet, dass erstellte aber noch nicht abgeschlossene Einreichungen zum nächsten Stichtag übernommen werden.
Darüber hinaus wird auch im Leerrohrprogramm der Fördersatz auf 65 Prozent erhöht, sofern die geförderte Investition unmittelbar zur Verfügbarkeit von Gigabit-fähigen Endkundenanschlüssen führt. „So kommen wir unserem Ziel alle Österreicherinnen und Österreicher und unsere heimischen Betriebe mit ultraschnellen Internet zu Versorgen und die Grundvoraussetzung für die nächste Mobilfunktechnologie 5G zu schaffen ein Stück näher“, so der Infrastrukturminister Hofer.
Wie auch bei den anderen Förderinitiativen des BMVIT im Bereich des Breitbands ist es möglich, diese Förderungen miteinander zu kombinieren. Hierfür bietet sich etwa „Connect“ an: Ziel dieses Programms ist es KMUs oder Schulen mit einem Glasfaseranschluss auszustatten und ihnen dadurch einen ultraschnellen Internetzugang zu ermöglichen. Projekte können in diesem Programm jederzeit eingereicht werden.
Auch die Europäische Kommission öffnet ab Mitte September nochmals das Anmeldeportal für ihre Initiative WIFI4EU. Dabei können Gemeinden, Bibliotheken, Gesundheitszentren oder andere öffentliche Einrichtungen einen von 2500 „Vouchers“ im Wert von je 15.000 Euro lukrieren. Dieser ist zweckgebunden und kann für die Errichtung von frei zugänglichen und kostenlosen WIFI-Hotspots an den wichtigsten öffentlichen Orten in allen europäischen Dörfern und Städten verwendet werden. Die Bekanntgabe des Ergebnisses erfolgt ab Anfang November.
SERVICE: Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter
[http://www.breitbandförderung.at]
(http://www.breitbandförderung.at/) sowie auf der Webseite der, für
die Abwicklung der Förderungen zuständigen, österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG: [https://www.ffg.at/Breitband] (https://www.ffg.at/Breitband). Als zentrale Anlaufstelle für interessierte Gemeinden, Gemeindeverbände und alle anderen Förderungswerber steht das Breitbandbüro des BMVIT telefonisch unter +43 (0) 800 21 53 59 oder per Mail ([breitbandbuero@bmvit.gv.at] (mailto:breitbandbuero@bmvit.gv.at)) als Erstberatungsstelle zur Verfügung.
Die Ausschreibung startet um 12 Uhr Mittags.(Schluss)
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