27.9. PK: Wie Österreich Steuertransparenz für Konzerne blockiert

Wien (OTS) – Die Gewinnverschiebungen und Steuertricks von multinationalen Unternehmen wie Apple, Google oder Facebook prägen seit Jahren die öffentliche Debatte. Politische Maßnahmen für eine gerechtere Besteuerung dieser Konzerne sind bisher ausgeblieben oder bleiben großteils wirkungslos.

Seit 2016 liegt ein Vorschlag der EU-Kommission vor, der vorsieht, dass große Konzerne in der EU veröffentlichen sollen, wieviel Gewinn sie wo verbuchen und wie viel Steuern sie bezahlen. Doch die EU-Regierungen können sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen – aufgrund des Widerstands einiger Staaten, darunter auch Österreich. Diesen Herbst schließt sich aufgrund der bevorstehenden EU-Wahlen das Zeitfenster für einen politischen Durchbruch.

  • Warum ist mehr Transparenz bei Konzernsteuern nötig und wie
    sind die EU-Pläne einzuschätzen?
  • Welche Regierungen in Europa blockieren politische
    Fortschritte?
  • Wie ist die Position Österreichs zu bewerten?

Die Fragen beantworten bei einer Pressekonferenz mit internationalen ExpertInnen:

  • Markus Meinzer, Tax Justice Network, Marburg, Deutschland
  • Olivia Lally, Eurodad, European Network on Debt and
    Development, Brüssel (englisch)
  • Martina Neuwirth, VIDC, Wiener Institut für
    Internationalen Dialog und Zusammenarbeit
  • David Walch, Attac Österreich

Zeit: 27.9.2018, 10:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Veranstalter: Attac Österreich, Eurodad, Tax Justice Network, VIDC mit Unterstützung der [Financial Transparency Coalition]
(https://financialtransparency.org/)

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