Strasser/Weidinger: Verpflichtende Herkunftskennzeichnung rasch umsetzen

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Im Regierungsprogramm ist eine „verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln (Fleischprodukte, Milch, Eiprodukte, verarbeitete Produkte und Milchprodukte) nach dem Vorbild Frankreichs zunächst auf nationaler, später auf EU-Ebene“ verankert. Des Weiteren ist von einer „verpflichtenden nationalen Kennzeichnung der Lebensmittelherkunft in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung (öffentlich und privat)“ – also etwa für Kantinen – die Rede.

Nun geht es an die zeitliche Umsetzung. Deshalb brachten Abgeordnete der Volkspartei, allen voran Landwirtschaftssprecher Georg Strasser und Konsumentenschutzsprecher Peter Weidinger, eine parlamentarische Anfrage an die zuständige Bundesministerin Beate Hartinger-Klein ein. „Die nun erfolgte Beantwortung lässt auf eine umfassende und baldige Umsetzung der genannten Punkte hoffen“, so Strasser und Weidinger.

Im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz wurden im Rahmen der Codex Unterkommission „Kennzeichnung, Aufmachung“ zwei Arbeitsteams eingesetzt, wie aus der Anfragebeantwortung hervorgeht. Eines davon beschäftigt sich mit der Umsetzung einer im Mai 2018 kundgemachten EU-Verordnung, die vor allem der Harmonisierung der Herkunftskennzeichnung auf europäischer Ebene dient. Die andere Arbeitsgruppe erarbeitet Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Herkunftskennzeichnung.

Landwirtschaftssprecher Georg Strasser plädiert vor allem in der Gemeinschaftsverpflegung, also in Schulen, Kantinen, Krankenhäusern oder Seniorenheimen, für verpflichtende Maßnahmen: „Hier ist oft nicht klar, woher beispielsweise Fleisch oder Eier stammen, die serviert werden.“

Konsumentenschutzsprecher Peter Weidinger ergänzt: „Nur eine umfassende und verpflichtende Herkunftskennzeichnung macht den Konsumenten eine bewusste Kaufentscheidung möglich.“ Mit einer bewussten Auswahl für heimische Produkte entscheiden sich die Österreicherinnen und Österreicher auch für die Sicherung der Lebensmittelproduktion, der Familienbetriebe und für ein gepflegtes Landschaftsbild, schließen die beiden Abgeordneten.
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