Wien (OTS/SK) – „Die neuen Beweise durch interne Mails von Monsanto-Toxikologen, die die SPÖ-Kärnten heute vorgelegt hat, sind so erdrückend, dass Kurz und Strache sofort handeln müssen. Ein Stopp des krebserregenden Giftes kann schon in der nächsten Ministerratssitzung beschlossen werden. Mit jedem Tag, den Kurz, Strache und Köstinger hier zuwarten, wird die Gesundheit der Menschen in Österreich nachweislich gefährdet“, so der dringende Appell von SPÖ-Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner am Freitag in Richtung Regierung. Es dürfe keinen weiteren schwarz-blauen „Kniefall vor der Argrar-Lobby“ geben. ****
Der E-Mail-Verkehr führender Monsanto-Toxikologen beweist, dass Monsanto über die Gefährlichkeit von Glyphosat längst Bescheid wusste und das Krebsrisiko einfach ignorierte und gegen kritische Wissenschafter mobil machte. „Nachdem das ganze Ausmaß dieses unfassbaren Betrugs durch Monsanto offenbar geworden ist, kann sich die schwarz-blaue Regierung jetzt nicht mehr länger hinter die Interessen der Agrar-Lobby stellen. Die Gesundheit der Menschen muss auch für Kurz, Strache und Köstinger höchste Priorität haben“, so Rendi-Wagner.
Die Mails von leitenden Toxikologen bei Monsanto sind im Zuge eines Gerichtsprozesses in San Francisco bekannt geworden. Das Gericht hat entschieden, dass Monsanto dem Krebspatienten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen muss, da Monsanto nicht ausreichend vor den Risiken seines Produktes „Round Up“ gewarnt hat.
Die SPÖ hat schon im Dezember vergangenen Jahres einen Antrag für ein sofortiges, nationales Verbot von Glyphosat eingebracht, der allerdings von Schwarz-Blau nicht angenommen wurde. „Ich hoffe, dass Schwarz und Blau endlich erkennen, welche Gefahr von Glyphosat für Mensch und Umwelt ausgeht – Worauf warten wir noch?“, so die SPÖ-Gesundheitssprecherin abschließend. (Schluss) mr/sl/mp
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