Brüssel (OTS) – „Das Ende der zweimal jährlichen Zeitumstellung naht:
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich dafür ausgesprochen, dass so rasch wie möglich auf Dauer die Sommerzeit gelten soll“, freut sich der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker, einer der Initiatoren des Widerstands gegen die Zeitumstellung. „Entscheidend ist, dass es für die Uhrzeit in Europa eine einheitliche Regelung gibt und sich nicht jedes Land seine Uhrzeit nach Belieben aussuchen kann. Sonst droht ein Zeit-Chaos in Europa.“
Die Europäische Kommission hatte zuvor bekannt gegeben, demnächst einen EU-Gesetzesvorschlag zur Abschaffung der zweimal jährlichen Zeitumstellung vorzulegen. „Es ist sehr erfreulich, dass die Kommission umgehend auf die Umfrageergebnisse reagiert. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer hatten sich zurecht gegen die zweimal jährliche Zeitumstellung ausgesprochen. Denn die ist sinnlos und gefährdet die Gesundheit“, sagt Becker.
„In Österreich hat sich die Mehrheit der Umfrageteilnehmer für die ganzjährige Sommerzeit ausgesprochen. Das ist auch die Linie der Bundesregierung. Ideal wäre es daher, wenn sich Junckers Ankündigung daher tatsächlich im EU-Gesetzesvorschlag wiederfindet. Es liegt dann auch in der Verantwortung der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft, die Verhandlungen zügig zu führen. Dann könnten wir Ende März 2019 das letzte Mal die Uhr umstellen – auf die Sommerzeit“, schließt Becker.
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