Erich Valentin (SPÖ): ÖVP-Panikmache zum Großgrünmarkt ist unseriös und lächerlich!

Wien (OTS/SPW-K) – „Das Sommerloch lässt grüßen und die ÖVP glaubt nun, mit dem Großgrünmarkt Inzersdorf etwas gefunden zu haben, womit sie meint es stopfen zu können – leider muss ich sie da enttäuschen“, bedauert SPÖ-Umweltausschussvorsitzender Erich Valentin. „Der Wiener Großgrünmarkt ist und bleibt zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Wien, lediglich der Betreiber wechselt.“ Konkret: vom Marktamt (MA 59) zur Wien Holding-Tochter Wiener Standortentwicklung GmbH (WSE). „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von der organisatorischen Neuausrichtung nicht betroffen – alle werden vom neuen Betreiber WSE übernommen und der Großgrünmarkt bleibt selbstverständlich in Wien“, so Valentin.

Die StandlerInnen und der Einzelhandel der Stadt können auch künftig ihre Waren wie Obst, Gemüse oder Blumen am Großmarkt beziehen, die Stände am Großgrünmarkt bleiben bestehen – der sogenannte „Bauch von Wien“ bleibt erhalten. Es gab dazu auch schon vor geraumer Zeit sehr gute und konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten und direkt am Großgrünmarkt auch eine Informationsveranstaltung für StandlerInnen und MitarbeiterInnen: „Es wurde hier eine gute und zukunftsorientierte Lösung gefunden, mit der auch die Standlerinnen und Standler zufrieden sind“, so Valentin. Die WSE steht den StandlerInnen zudem jeden Donnerstag vor Ort am Großgrünmarkt für Fragen und Informationen zur Verfügung. Außerdem wurde die organisatorische Neuausrichtung des Großgrünmarkt Inzersdorf schon vor sechs Wochen gemeinsam mit der neuen Marktordnung präsentiert: „Sie sollten lieber auf Urlaub fahren, anstatt gebeutelt von der Sommerhitze Halbwahrheiten und Panik zu verbreiten – denn erholte Geister sind produktiver und aufnahmefähiger“, rät Valentin. „Und beeilen Sie sich lieber, bevor ihre Bundesregierung die Urlaubswochen endgültig zusammenstreicht!“

Fakten statt Panik – darum geht’s am Großgrünmarkt =

In den letzten Jahren hat sich der Großmarkt Inzersdorf weiterentwickelt, weg vom klassischen Großmarkt hin zu einer Logistikplattform. Das heißt, auch Betriebe, die nicht mehr unmittelbar im Großhandel tätig sind, nutzen ihn verstärkt als Waren-Umschlagplatz. Damit ändern sich die Herausforderungen für den Standort. Der aktuelle Trend zeigt ein starkes Potenzial in Richtung Businesspark. Doch um den Großmarkt zu einem lukrativen und anziehenden Wirtschaftsstandort auszubauen und weiterzuentwickeln, braucht es zusätzliche Kompetenzen, die weit über das Aufgabengebiet des Marktamts (MA 59) hinausgehen. Um den Erhalt des Großmarktes zu sichern und darüber hinaus das enorme Potenzial als Wirtschaftsstandort auszubauen, soll der Großgrünmarkt künftig von der zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt Wien stehenden Wien Holding-Tochter WSE (Wiener Standortentwicklung GmbH ) betrieben und weiterentwickelt werden.

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