APA-Redaktionsbeirat kritisiert Anzeige gegen APA-Journalistin im Buwog-Prozess

Wien (OTS) – Der Redaktionsbeirat der APA – Austria Presse Agentur, gewählte Interessenvertretung der redaktionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der APA, weist Einschüchterungsversuche gegen eine APA-Journalistin im laufenden Buwog-Prozess auf das Schärfste zurück. Dass eine APA-Journalistin wegen eines Interviews im Zusammenhang mit dem Buwog-Prozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und andere von Grasser-Anwalt Manfred Ainedter angezeigt wurde, ist als plumper Angriff auf die Pressefreiheit zu werten.

Es handelt sich dabei um den durchschaubaren Versuch, Druck auf VertreterInnen freier Medien auszuüben und die Prozessberichterstattung dadurch zu beeinflussen. Der Redaktionsbeirat appelliert an die in den Buwog-Prozess involvierten Anwälte, die zu solchen prozessstrategischen Mitteln greifen, zu einer professionellen Kommunikationsarbeit zurückzukehren.

Die Redakteurinnen und Redakteure der APA arbeiten unabhängig von politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Institutionen und Gruppen. Die APA-Berichterstattung folgt den Grundsätzen der Ausgewogenheit und Objektivität. Dies gilt auch für die Berichterstattung über den Buwog-Prozess. Unsachliche Angriffe oder ungerechtfertigte Anzeigen werden die APA-JournalistInnen von diesen Prinzipien nicht abbringen.

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