„Berge“ – Die eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen unseres Planeten im „Universum“-Porträt – am 3. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – In der dritten, von Justin Anderson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) gestalteten Folge der sechsteiligen BBC-Erfolgsserie „Planet Earth – Das Wunder Erde“ geht es am Dienstag, dem 3. Juli 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 um die eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen des Planeten. Dort müssen Tiere und Pflanzen den härtesten Anforderungen trotzen, um überleben zu können. Inmitten von zerklüftetem Terrain, steilen Hängen, bei gleichzeitigem Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser. Diese Lebenswelt ist atemberaubend und unvergleichlich, allerdings ist sie Spezialisten vorbehalten.

Die Rocky Mountains in den USA, die Anden Südamerikas und der Himalaya in Asien: Sie zählen zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen der Erde. Nur wenige Pioniere sind zäh genug, um hier zu bestehen, nur extreme Kletterkünstler, wie etwa der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard, bringen dieses Kunststück zustande.

Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, sie weisen besseren Grip auf als jeder Kletterschuh. Auf der Arabischen Halbinsel bewegen sich die Steinböcke geschmeidig selbst steilste Felswände hinauf und hinunter. Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch fast verschmelzen. Die Großkatzen leben im größten Gebirge der Erde, dem Himalaya. Es ist kein Leichtes, sie vor die Kameralinse zu bekommen, aber mit Hilfe spezieller Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen.

Steinadler gleiten pfeilschnell durch Schluchten und Täler. Im Sturzflug erreichen sie eine Geschwindigkeit von mehr als 300 Kilometern pro Stunde. Da sie vom Säuger bis zu Aas alles fressen, gehören sie zu den erfolgreichsten Greifvogelarten. Um ihre Flugkünste aus der Nähe betrachten zu können, hat sie ein BBC-Kameramann für „Planet Earth“ mit einem Gleitschirm verfolgt.

Grizzlybären gehen in den Rocky Mountains den größten Lawinen aus dem Weg, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. In den Anden präsentieren wiederum Flamingos in eiskalten Salzseen ihre berühmten Balztänze. Die zerbrechlich wirkenden rosafarbenen Vögel trotzen dabei widrigsten Bedingungen.

Für die Naturfilmserie „Planet Earth“ haben sich mehrere internationale Kamerateams drei Jahre hindurch auf härteste Herausforderungen eingelassen, um eine geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen: Drohnen zählen ebenso zu ihren Werkzeugen wie Kamerafallen, superstarke Teleobjektive und Hochgeschwindigkeitskameras. Nicht weniger als 117 Drehreisen führten die Teams durch rund 40 Länder, insgesamt absolvierten sie 2.089 Drehtage für die neue Reihe. „Universum“ begibt sich in dieser eindrucksvollen BBC-Dokumentationsreihe auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren. Die weiteren drei Episoden stehen ab 11. September auf dem „Universum“-Programm.

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