St. Pölten (OTS/NLK) – Die Mutterberatung in Niederösterreich gewährleistet für Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig einen wohnortnahen und vor allem auch kostenlosen Zugang zur Gesundheitsvorsorge für Kinder von der Geburt bis zur Schulzeit. Diese wohnortnahe Versorgung werde durch 358 Beratungsstellen in niederösterreichischen Gemeinden sichergestellt, und im September komme eine weitere hinzu, informierte die Landesrätin heute, Donnerstag, in einem Pressegespräch. Vor Ort stünden FachärztInnen und diplomierte Kinder- und Säuglingsschwestern zur Verfügung, die die Eltern über medizinische Vorsorge, Impfungen, Ernährungsfragen etc. informieren und mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Und die sich auch entsprechend Zeit nehmen für die Rat- und Hilfesuchenden“ so die Landesrätin. 20.401 Beratungen gab es im Vorjahr; in 398 Fällen war eine Weitervermittlung zu einem Facharzt erforderlich. Erfreulich sei auch, dass das Budget für diese Einrichtungen um 19.000 Euro auf knapp 500.000 Euro erhöht worden ist.
Darüber hinaus beraten in drei großen Stillzentren in Niederösterreich (Bruck an der Leitha, Waidhofen an der Thaya und Guntramsdorf) wöchentlich speziell ausgebildete Stillberaterinnen. Auf das Rauchen und auf Alkohol sollte gänzlich verzichtet werden. Landesrätin Königsberger-Ludwig: „Die ungesunde Lebensweise der Mutter hat auch Einfluss auf die Gesundheit des Kindes.“
Dass die Elternberatung großen Zuspruch erhalte, bestätigte auch Regina Klenk von der Landessanitätsdirektion. Diese Beratungseinrichtungen würden keine Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten und Spitälern darstellen. In den Beratungsstellen könne man sich auch anonym beraten lassen. Die Räumlichkeiten werden von den Gemeinden zur Verfügung gestellt, die Ärzte werden vom Land Niederösterreich bezahlt.
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