„WELTjournal“ und „WELTjournal +“ am 30. Mai im Zeichen des MUTTER-ERDE-Schwerpunkts „Schau, wo dein Essen herkommt!“

Wien (OTS) – Zum MUTTER-ERDE-Schwerpunkt „Schau, wo dein Essen herkommt!“ zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Europa – die neuartigen Lebensmittel“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.00 Uhr „Milliardenschwer – Das System Milch“. Um 23.50 Uhr steht Kurt Langbeins im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens vom ORF kofinanzierter Dokumentarfilm „Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland“ auf dem Programm von ORF 2.

WELTjournal: „Europa – die neuartigen Lebensmittel“

Mehlwürmer, Grashüpfer oder Grillen: In Europa hat das Essen von Insekten derzeit wohl eher noch mit einer Mutprobe zu tun, doch der Insekten-Burger könnte schon bald kommen. Seit Jahresbeginn 2018 ist in der EU die sogenannte Novel-Food-Verordnung in Kraft: Insekten gelten damit als „neuartige Lebensmittel“. Für die Zulassung sind nicht mehr die einzelnen EU-Staaten zuständig, sondern die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die für den gesamten EU-Raum entscheidet.

Das „WELTjournal“ zeigt, wie sich Jungunternehmer in Deutschland, Belgien und den Niederlanden auf die Zucht und Verarbeitung von Insekten vorbereiten und wie sie den Europäern Appetit auf Krabbeltiere machen möchten. Ihr Argument: Insekten sind schmackhaft und eine wertvolle Proteinquelle, Insektenzucht weitaus günstiger und umweltfreundlicher als die Produktion von Schweine- oder Rindfleisch.

WELTjournal +: „Milliardenschwer – Das System Milch“

Fast auf jeder Milchpackung sehen wir das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Vom romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft ist nicht mehr viel übrig, die Milchproduktion ist heute eine milliardenschwere Industrie mit hochgezüchteten „Turbo“-Kühen und automatisierten Arbeitsprozessen.

Der Südtiroler Filmemacher Andreas Pichler wirft im „WELTjournal +“ einen Blick hinter die Kulissen der Milchproduktion. Er trifft Landwirte, Industrielle, Wissenschafter und Lobbyisten und zeigt, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat – auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen.

Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland

Ackerland wird immer seltener und damit wertvoller. Jedes Jahr gehen weltweit etwa zwölf Millionen Hektar Agrarfläche verloren. Das globale Finanzkapital hat die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Die Reichsten der Welt sichern sich damit den Zugriff auf die sicherste Ressource unseres Lebens. Statt Bauern bestimmen die Profitinteressen internationaler Kartelle über die Böden. Ein moderner Raubzug, der unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstören könnte. Der im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens vom ORF kofinanzierte Dokumentarfilm von Kurt Langbein porträtiert die Investoren und ihre Opfer. Die Selbstbilder könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage.

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