Eisenstadt (OTS) – Verwundert zeigt sich Peter Nemeth, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, über die Diktion etlicher Arbeiterkammer- und Gewerkschafts-Funktionäre: „Unbescholtene Unternehmer werden bei öffentlichen Terminen und in Einträgen in den sozialen Medien als `Lohnräuber` betitelt!“ Nemeth erklärt: „Schaut man ins Gesetzbuch, dann handelt es sich bei Raub immerhin um ein Verbrechen, bei dem jemanden etwas mit Gewalt weggenommen wird!“
Lohnenswert ist dabei zum Beispiel ein Blick auf die Baustellenkontrollen im vergangenem Jahr: „Im Vorjahr wurden im Burgenland 598 burgenländische Unternehmen kontrolliert. Bei lediglich vier davon gab es Beanstandungen!“ Im gleichen Zeitraum wurden 110 ausländische im Burgenland tätige Firmen kontrolliert. Davon gab es bei 61 Beanstandungen! Nemeth dazu: „…und das sind nur jene Betriebe, die als Firma erkennbar sind! Da frag ich mich schon, was passiert dann bei jenen ‚Firmen‘, die schwarz im Burgenland tätig sind und so gut wie ohne Kontrolle agieren?“
Nemeth: „Ich finde in diesem Zusammenhang schade, dass von Seiten der Arbeiterkammer und Gewerkschaft den heimischen Betrieben keinerlei Wertschätzung entgegengebracht wird. Unsere Betriebe leisten sehr viel. Öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtet werden dann aber immer nur vermeintliche Verfehlungen.“
Und Nemeth abschließend: „Anstatt zu kritisieren und anzupatzen, erwarte ich mir von der Arbeiterkammer auch einmal ein Danke an die Betriebe, die soziale Verantwortung übernehmen und Großes für die Gesellschaft leisten.“
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