Wien (PK) – Die Intensivierung der bilateralen Kontakte sowie der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen vor allem in den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien und Tourismus standen im Mittelpunkt einer Unterredung mit indonesischen PolitikerInnen im Parlament. Die Gäste aus Indonesien, die alle Mitglieder der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich-Süd- und Südostasien sind, wurden vom außenpolitischen Sprecher der ÖVP Reinhold Lopatka sowie von SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach empfangen.
Die mit über 250 Millionen Einwohnern drittgrößte Demokratie der Welt befinde sich auf einem gutem Weg, wurde von Delegationsleiter Juliari Peter Batubara betont, Nachholbedarf gebe es jedoch beim Ausbau der Infrastruktur, wie etwa im Transportwesen. Indonesien fühle sich auch dem Pariser Klimavertrag verpflichtet, habe sich ambitionierte Ziele gesetzt und werde nun erstmals ein Gesetz in Bezug auf erneuerbare Energien beschließen.
Stefan Schennach verwies auf die zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten mit österreichischen Firmen, die beispielsweise bei der Windenergie, der Wasser- und Abfallwirtschaft oder der Errichtung von Niedrigenergie- bzw. Passivhäusern hohe Expertise besitzen. Was die Menschenrechtspolitik anbelangt, so zeigte sich Schennach besorgt darüber, dass nach einem mehrjährigen Moratorium nun wieder Todesstrafen in Indonesien verhängt werden. (Schluss) sue
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