Rübig zu Handel mit Japan: „Exporte, Jobs und Wohlstand in Österreich“

Straßburg (OTS) – „Ein Signal an die Welt, dass Europa ein zuverlässiger Partner ist und dass wir klare Spielregeln für den Welthandel wollen“ sieht Paul Rübig, Außenhandelssprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, in den geplanten Handelsabkommen der EU mit Japan und Singapur.

„Gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden wirtschaftlichen Abschottung der US-Regierung und möglichen US-Strafzöllen sollte Europa auf Fairness und Regeln setzen. Exporte, Jobs und Wohlstand in Europa und Österreich hängen davon ab“, so Rübig.

Europa solle die Handelsverträge so rasch wie möglich unterzeichnen und ratifizieren, jedenfalls noch während der österreichischen Ratspräsidentschaft, fordert der Europaabgeordnete.

„Gerade Österreich profitiert bereits jetzt massiv vom Handel mit Japan. Unter Berücksichtigung aller indirekten Handelsverflechtungen erzeugt der Japan-Handel eine Wertschöpfung für Österreich von knapp 1,86 Milliarden Euro jährlich“, betont Rübig.

Heftig kritisiert Rübig die „Anti-Handelskampagnen von Links- und Rechtspopulisten“. „Wer Handelsabkommen grundsätzlich oder aus populistischen Gründen verteufelt, sägt am Ast an dem Österreichs Wohlstand blüht. Zehntausende Arbeitsplätze in Österreich hängen vom Außenhandel ab“, so der Europaabgeordnete.

Rübig betont, dass durch EU-Handelsabkommen EU-Standards nicht nur nicht gesenkt, sondern sogar noch gestärkt würden. „Wir streben in Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern eine stärkere Anerkennung unserer EU-Normen weltweit an. Klar bleibt jedenfalls, dass auch weiterhin nur Waren in die EU gelangen, die den geltenden Regeln entsprechen oder gegenseitig anerkannt sind. Bestehende EU-Regelungen, z.B. zu Lebensmitteln, werden nicht geändert“, betont der ÖVP-Politiker.

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