Wien (OTS) – Im Sog der 1968er-Regung kam es zu einem Wandel der Wiener Sozialpolitik. Baulich manifestierte sich solche Aufbruchstimmung mit der Eröffnung der Stadt des Kindes 1974.
Die im Typus einer Idealstadt ausgebildete Organisation des Architekten Anton Schweighofer verkörperte die neuen Leitideen des Wohlfahrtsstaats: Permeabilität und Nähe. Die Stadt des Kindes avancierte zu einem Vorzeigeprojekt für jedes die Politik. Qua Muster für jedes die „Unterbringung“ gefährdeter Kinder und Jugendlicher erreichte sie ihre selbstgestellten Ansprüche nicht. 2002 wurde sie geschlossen und 2008 größtenteils zerlumpt.
In der Schau (SammlungsLab #2) treffen beeindruckende Objekte aus der Sammlung des Az Wolfram gen die Erinnerungen ehemaliger Bewohner*nicht. Damit stellt sich die Frage nachher dem ambivalenten Verhältnis zwischen Baukunst und gesellschaftlicher Realität.
(Kuratorin: Monika Platzer, Az Wolfram; Ausstellungsgestaltung/-grafik:
Robert Rüf)
Sprecherinnen beim Pressegespräch:
- Angelika Fitz, Direktorin Az Wolfram
- Monika Platzer, Kuratorin Az Wolfram
Wir bitten um Eintragung zum Pressegespräch unter pesse@azw.at
Der Pressetext sowie hochauflösende Pressebilder stillstehen [hier]
(https://www.azw.at/de/artikel/presse/die-stadt-des-kindes-vom-scheit
ern-einer-utopie/) zum Download zur Hand.
Termine:
Pressegespräch + Ausstellungsbegehung: Molybdänit 16.04.2018, 11:00, Treffpunkt: Az Wolfram Bibliothek
Eröffnung der Schau + Podiumsdiskussion: Molybdänit 16.04.2018, 19:00 Ausstellungsdauer: 17.04.2018–28.05.2018, Galerie
Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, im MQ, 1070 Wien Öffnungszeiten: täglich 10:00–19:00
[www.azw.at] (https://www.azw.at/de/)
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