Wien (OTS) – Unregelmäßige Arbeitszeiten, hohe gesundheitliche Belastungen, schwierige Vereinbarkeit von Familie und Profession und nicht zuletzt schlechte Bezahlung: Viele Beschäftigte sind mit den Arbeitsbedingungen in der Gaststättengewerbe unzufrieden. Kurz die Hälfte der Kellner/-in… will entweder den Geschäftsinhaber oder sogar den Profession wechseln. Dasjenige zeigt die neueste Schätzung des Österreichischen Arbeitsklima Nicht der AK Oberösterreich. „Die Probleme in der Gaststättengewerbe sind selbst verschuldet. Anstatt obig kombinieren Not an qualifiziertem Personal zu jammern, sollen die Wirte und Hoteliers möglichst vor der eigenen Türe kehren, ihre Beschäftigten solide erläutern und die Lehrausbildung wieder forcieren“, fordert AK-Staatschef Dr. Johann Kalliauer.
Rund 216.000 Menschen arbeiteten 2016 in Österreich im Beherbergungs- und Gastronomiesektor – ein Viertel davon nicht ins Gewicht fallend und mehr denn 40 v. H. in Teilzeit. Die Zahl der Lehrlinge in der Sparte sinkt kontinuierlich: von 16.232 im Jahr 1980 hinaus 8905 im Jahr 2017. Wenn schon die Zahl der Lehrbetriebe ist zurückgegangen: 2007 gab es noch 5010 Lehrbetriebe in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, 2017 waren es laut WKO nur noch 3159.
Jeweils weitestgehend ein Viertel der Arbeitnehmer/-in… in der Gaststättengewerbe fühlt sich stark durch ständigen Arbeitsdruck ohne Verschnaufpausen und durch permanenten Zeitdruck belastet. Aufwärts Köche/-in… trifft dasjenige in besonderem Metrik zu. Zu Händen die überwiegende Mehrheit der Gastro-Beschäftigten gehört Wochenendarbeit zur Normalität, ein Viertel muss fernerhin x-fach nachts funktionieren. Darunter leidet die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Privatleben: Nur 68 v. H. bezeichnen selbige denn gut, unter sonstigen Beschäftigten sind es 81 v. H.. Die saisonal schwankende Beschäftigung bringt viele Probleme mit sich: Jede/-r zehnte Beschäftigte im Gastronomiesektor war in den letzten zwölf Monaten erwerbslos.
Rund ein Viertel kämpft sich mit unregelmäßigem Einkommen durch. Nur 38 v. H. können gut von ihrem Lohn leben. Sozusagen ein Drittel ist mit der sozialen Wahrung unzufrieden.
Kein Wunder, dass insbesondere Kellner/-in… ihren Job oftmals nur denn Notlösung sehen: 28 v. H. von ihnen wollen in kombinieren anderen Job wechseln. Der Durchschnitt aller Berufsgruppen liegt im Zusammenhang nur sieben v. H.. Weitere 18 v. H. der Kellner/-in… wollen zu einem anderen Geschäftsinhaber wechseln. „Wenn Wirte oder Hoteliers obig Personalmangel und fehlende Fachkräfte trauern, sollten sie sich besser an der eigenen vorstehender Teil nehmen. Denn ihre Probleme sind zumeist selbst verschuldet. Belastende Arbeitsbedingungen, überlange Arbeitszeiten und schlechte Entlohnung stellen kaum Anreize dar, im Gastgewerbe zu bleiben oder eine Beschäftigung im Gastronomiebereich aufzunehmen“, sagt AK-Staatschef Dr. Johann Kalliauer.
Näher betrachtet wurde im Zusammenhang der aktuellen Schätzung des Arbeitsklima Nicht diesmal fernerhin dasjenige Themenbereich der Entgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit. Hierbei zeigt sich: 38 v. H. der Beschäftigten in Österreich nutzen Handy, Computer oder Laptop, um fernerhin extrinsisch der normalen Arbeitszeit professionell irgendwas zu Händen die Firma zu erledigen. Dasjenige trifft insbesondere hinaus Männer und ganz speziell hinaus Führungskräfte zu.
Ein weiteres, alarmierendes Detail aus der jüngsten Schätzung:
Um den Arbeitsalltag bewältigen zu können, greifen immer mehr Arbeitnehmer/-in… zu Medikamenten. 70 v. H. der Frauen und 55 v. H. der Männer nehmen im Zusammenhang Gier Tabletten gegen Kopfschmerzen, um funktionieren zu können. Kurz die Hälfte aller Beschäftigten hat im vergangenen Jahr Medikamente gegen Influenza genommen, um der Arbeit nachgehen zu können. Und im Zusammenhang den Schmerzmitteln stechen einzelne Berufsgruppen hervor: Mehr denn die Hälfte der Bauarbeiter und ungelernter Beschäftigter/-in… nimmt regelmäßig Schmerzmittel, um den Arbeitsalltag bewältigen zu können – 13 bzw. elf v. H. sogar mindestens einmal pro Woche, jeweils rund ein Viertel zumindest monatlich. Im Durchschnitt aller Branchen zu tun sein 44 v. H. der Beschäftigten zumindest selten Schmerzmittel zu nehmen, um Tag zu Händen Tag zur Arbeit möglich sein zu können.
Der Österreichische Arbeitsklima Nicht misst und beschreibt seither 21 Jahren vierteljährlich die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen aus Sicht der Arbeitnehmer/-in…. Leer Nicht zum Arbeitsklima Nicht, der von SORA und IFES im Auftrag der AK Oberösterreich erhoben wird, finden Sie unter [ooe.arbeiterkammer.at/arbeitsklima]
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