Wien (OTS) – Der 18. ÖGB-Bundesfrauenkongress unter dem Stichwort <a target=“_blank“>frauen@faire.arbeit4.0</a> wurde heute, Montag, von der scheidenden ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden und Vizepräsidentin, Renate Anderl, in der ÖGB-Zentrale Catamaran in Wien eröffnet. Zu den rund 250 Delegiertinnen sprachen neben Anderl, Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, ÖGB-Vizepräsident und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und ÖGB-Vorsitzender Erich Foglar.++++
Anderl sprach sich für jedes eine neue Verteilung der Arbeit aus und forderte zusammenführen Abbruch von Überstunden, Teilzeitjob wie Ausnahmefall und keinen 12-Stundentag. „U. a. sollen Männer noch mehr funktionieren und Frauen bleiben noch mehr in der Teilzeit“, so die ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende. Anderl: „Selbst habe nichts gegen Teilzeit, solange sie tatsächlich hinaus Freiwilligkeit basiert. Damit keine die noch kein Kind geboren hat zu lange Zeit in der Teilzeit feststeckt, nötig haben wir pressant zusammenführen Rechtsanspruch hinaus Erhöhung der Arbeitszeit im Kontext regelmäßiger Mehrarbeit.“ Weiters forderte sie ein leichteres Hinhauen der 6. Urlaubswoche und ein innerbetriebliches Lohntransparenzgesetz.
Bogner-Strauß sagte: „Qua Frauenministerin ist es meine Versprechen, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Frauen ihr individuelles Lebensmodell umsetzten können. Wahlfreiheit und selbständige Entscheidungsmöglichkeiten sind hierbei entscheidend.“ Sie sprach sich selbst für jedes eine gerechtere Entlohnung aus.
Schnedl skizzierte in seinen Grußworten die digitale (Arbeit-)Welt von morgiger Tag und sieht für jedes die Gewerkschaftsbewegung große Herausforderungen. „Es geht um riesige Verteilungsfragen, und wenn Arbeit weniger wird, dann ist selbst die Arbeitszeit eine Verteilungsfrage. Denn,“ so Schnedl weiter: „wenn man in die Zielvorstellung schaut, dann werden wir kürzere Arbeitszeiten benötigen und dies werden wir selbst einfordern“. Zur geplanten Reform der Sozialversicherungsträger sagte Schnedl: „Es ist eine große Leistung der zweiten Republik, dass wir die Selbstverwaltung in dieser Charakteristik nach sich ziehen. Wir nach sich ziehen demokratische Partizipation in der Selbstverwaltung sichergestellt und dies lassen wir uns nicht nehmen.“
„Selbst habe ein Ziel, dass ich seit dem Zeitpunkt elf Jahren verfolge: Frauen sollen sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben. Eine große Herausforderung am Arbeitsmarkt ist, dass wir noch immer mit Rollenklischees ergriffen sind. Um jene Rollenstereotype zu durchbrechen, braucht es uns ganz, um Maßnahmen zu setzen. Wir sollen Mädchen empowern und ihnen sagen ‚Du kannst die Gesamtheit sein!‘. Dazu braucht es Vorbilder wie euch, um Zielvorstellung und Hoffnung zu schenken“, so Frauenberger in ihrer Referat.
„Die ÖGB-Frauen nach sich ziehen in den letzten fünf Jahren viel hinaus den Weg gebracht. Und neoterisch nach sich ziehen wir den größten Frauenanteil im ÖGB. Dies ist vor allem selbst euch und den Kolleginnen in den Betrieben zu verdanken“, sagt Foglar in seiner Begrüßungsrede. Er ist sich sicher, dass sie selbst in Zukunft ganz Herausforderungen, selbst die der Digitalisierung, im Sinne der ArbeitnehmerInnen meistern werden. Foglar spart demgegenüber selbst nicht mit Kritik an den Plänen der Regierung. „Fachgebiet und Familie sollen vereinbar sein. 12 Zahlungsfrist aufschieben möglich sein weder für jedes Frauen noch für jedes Männer.“ Außerdem erwarte er sich, dass die Bunderegierung ihre Tonalität blitzartig ändert: „Wenn oben die Sozialministerin reibungslos in Linie gebracht wird, dass die AUVA zerlassen werden soll, dann ist dies ein Schlaghose ins Gesicht der 6.000 Menschen, die dort tagtäglich funktionieren. Wer im System spart, spart immer im Kontext den Menschen“, so Foglar.
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