SPÖ Hietzing: Gestalten statt verwalten

Wien (OTS/SPW) – Mehr denn 130 TeilnehmerInnen waren am Donnerstagabend zur Jahreskonferenz der SPÖ Hietzing gekommen, die zweitrangig diesmal wieder in der Volkshochschule Hietzing stattfand. Gleich zu Beginn verwies die SPÖ Wien-Landesparteisekretärin, LAbg. Barbara Novak in ihrer Vortrag uff die Maßnahmen der schwarzblauen Bundesregierung, die darauf abzielen, dies solidarische Gesellschaftssystem in Österreich zu zerstören. Dagegen müsse vehement angekämpft werden. Es sei wichtig, im Kampf gegen Sozialabbau und Entsolidarisierung nicht mehr da Vitalität zu zentralisieren. „Solidarität als Prinzip, das in unserem Wertekatalog so einen wichtigen Platz hat, soll es auch innerhalb der Sozialdemokratie geben“, betonte Novak und kündigte eine engere Zusammenarbeit von Landesorganisation, Bezirken und Vorfeldorganisationen an. Der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, LAbg. Gerhard Schmid resümierte dies vergangene Jahr und skizzierte die vorrangigen Projekte der Bezirkspartei z. Hd. die nächste Zukunft, womit er feststellte: „Die Hietzinger Sozialdemokratie ist auf dem richtigen Weg: Neben erfahrenen Genossinnen und Genossen setzen wir auf die Energie unserer Jugend, die mit neuen Ideen und viel Engagement die Zukunft des Bezirks mitgestaltet.“ Er verwies darauf, wie wichtig es sei, verbinden mit der Zivilgesellschaft gegen den Sozialabbau durch die Bundesregierung einzutreten. Im Hinblick uff dies Gedenkjahr 2018 hielt Schmid steif, dass dies nicht nur Ursache z. Hd. Rückblicke sein könne, sondern vielmehr Ursache, in die Zukunft zu schauen. Vor allem: „Wohin geht die Sozialdemokratie? Wohin soll sie gehen?“. Ebendiese Fragen finden in der derzeit laufenden Parteiprogrammdiskussion ihren Regen, so der SPÖ Hietzing-Vorsitzende.****

Bezirksgeschäftsführerin Andrea Exler verwies in ihrer Vortrag uff die Notwendigkeit denn politische Kraft im Kreis visuell zu sein: „Unsere Aktivistinnen und Aktivisten müssen im Bezirk unterwegs sein und mit den Menschen reden, die Sozialdemokratie muss im Straßenbild präsent sein!“ Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Matthias Friedrich übte scharfe Kritik an der ÖVP Hietzing, der „Partei der Bezirkskaiserin“, wie er sie nannte: „Es gibt kein Verkehrskonzept, kein Kulturprogramm, keine Pläne, wie die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen aussehen könnte. Es gibt kein Zukunftsprogramm, keine Vision.“ Gehe es nachher der Bezirksvorsteherin, solle in Hietzing was auch immer so bleiben wie es ist. Diesem Stillstand stellte Friedrich dies Schlagwort der SPÖ Hietzing im Gegensatz zu: „Gestalten statt verwalten!“ Im Hinblick uff die Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahl 2020 stellte Friedrich lukulent: „“Wahlkampf ist keine One-Man-Show. Wenn wir profitieren wollen, wenn wir die gestalterische Macht in Hietzing sein wollen, gilt es Hinterlegung zu zeigen. Nur wenn wir nicht mehr da ‚rennen‘, können wir triumphierend sein!“

In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Themenkreis „100 Jahre Republik – Sozialdemokratische Perspektiven“ mit Starphysiker Werner Gruber, dem früheren SPÖ-Nationalratsabgeordneten Josef Hut und der Historikerin Marlies Mendel, moderiert von Univ.Prof. Barbara Prainsack wurde sehr intensiv darüber hinaus Vergangenheit, Gegenwartsform und Zukunft diskutiert. Im Folgenden folgte die Therapie der Anträge, die allesamt homophon beschlossen wurden. (Schluss)

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