Mini-Jetlag durch Zeitumstellung

Wien (OTS) – Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht – um zwei Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zu einem kleinen „Mini-Jetlag“ kommen, der sich durch große Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und Antriebslosigkeit bemerkbar macht. Der Körper verbraucht durch die Umstellung der „inneren Uhr“ mehr Energie und das schlägt sich mitunter in Übermüdung, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Schlafstörungen nieder.

ARBÖ Sprecher Sebastian Obrecht sagt: „Gerade bei Zeitumstellungen kann es leichter dazu führen, dass man morgens verschläft und dadurch in Zeitnot gerät. Stresssituationen sollten im Straßenverkehr grundsätzlich vermieden werden, denn diese erhöhen die Unfallgefahr. Wir empfehlen Autofahrern für die Tage nach der Umstellung genug Zeit einzuplanen, mehr Pausen einzulegen und wenn möglich diese an der frischen Luft. Außerdem kann Gymnastik helfen, den Kreislauf auf Touren zu bringen“.

Wie immer gilt: Durch erhöhte Aufmerksamkeit, achtsame und vorausschauende Fahrweise kann das Risiko eines Unfalls verringern werden. Wenn möglich sollte auf weite Strecken verzichtet oder auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden.
Bis sich der Körper an die neue Zeiteinteilung angepasst hat, kann es ein paar Tage dauern. Danach sollte es hinsichtlich der Zeitumstellung zu keinen Konzentrationsschwächen oder Störungen des Bio-Rhythmus mehr kommen.

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