„Bewusst gesund: Qualitätsmerkmale der 24-Stunden-Pflege“
Dr. Christine Reiler stellt im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 14. März 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und online auf ORF ON verschiedene Themen vor.
24-Stunden-Pflege: Hilfe, die Sicherheit gibt
Wenn Menschen durch einen Unfall, Krankheit oder Alter den Alltag nicht mehr alleine schaffen, brauchen sie Unterstützung. Viele möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Dann stellt sich die Frage: Wie kann man die Pflege rund um die Uhr sichern? Die Entscheidung für eine 24-Stunden-Pflege ist oft schwierig und erfordert Vertrauen. In Österreich gibt es viele Agenturen, die solche Betreuung anbieten. Wichtig ist, auf Qualität und Transparenz zu achten. Experten empfehlen, auf klare Kosten, qualifiziertes Personal, eine gute Dokumentation und anerkannte Qualitätssiegel wie Zertifikate zu achten. Betreuungskräfte helfen im Alltag, dürfen aber pflegerische Aufgaben nur mit Anordnung übernehmen. Gute Pflege schafft Sicherheit und Entlastung für die Betroffenen und deren Angehörige. Gestaltung: Larissa Putz
Gespräch im Studio: Woran erkennt man gute 24-Stunden-Pflege?
Wer eine Pflegekraft für zu Hause sucht, hat viele Fragen: Wie finde ich eine gute Fachkraft? Welche Gesetze sind wichtig? Und wie überprüfe ich die Agentur? Das Österreichische Qualitätszertifikat (ÖQZ), das vom Sozialministerium unterstützt wird, hilft bei der Orientierung. Es wird nur an Agenturen vergeben, die bestimmte Qualitätsstandards einhalten. So bekommen Betroffene und Familien mehr Sicherheit bei der Auswahl der Pflege, erklärt Mag. Johannes Wallner, Vorsitzender der ÖQZ-24-Zertifizierungsstelle.
Broken-Heart-Syndrom – Wenn Stress das Herz beeinflusst
Das Broken-Heart-Syndrom, auch Takotsubo-Syndrom genannt, ist eine besondere Art der Herzschwäche. Es entsteht nach starkem emotionalem oder körperlichem Stress. Die Symptome ähneln einem Herzinfarkt. Dabei verändert sich die Form des Herzens: Die linke Herzkammer bläht sich am unteren Ende ballonartig auf, während der obere Teil eng bleibt und kräftig schlägt. Diese Form sieht aus wie eine japanische Tintenfischfalle namens „Takotsubo“. Dr. Otto Ambros, Psychokardiologe, erklärt, wie Stresshormone diese Störung im Herzmuskel auslösen und wie die Diagnose gemacht wird. Die Klinische Psychologin Barbara Ferenberger beschreibt, wie auch seelische Belastungen wie Verlust, Überforderung oder Dauerstress das Syndrom beeinflussen. Genetische und hormonelle Faktoren, zum Beispiel das Hormon Östrogen, spielen ebenfalls eine Rolle. Gestaltung: Christoph Hofer
„Bewusst gesund“-Tipp: Was man über Meniskusrisse wissen sollte
Der Meniskus im Knie wirkt wie ein Stoßdämpfer. Ein Riss kann durch Sportverletzungen oder durch Alter entstehen. Bei einem sogenannten degenerativen, radiären Riss reißt der Knorpel quer. Das Knie kann dann Belastungen schlechter abfedern. Häufig entstehen Schmerzen, Steifheit und eine erhöhte Empfindlichkeit bei Bewegungen. Prof. Dr. Siegfried Meryn informiert über moderne Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können, die Beweglichkeit zu erhalten und Schmerzen zu lindern.
Fit mit Florett – Fechten als Sport für jedes Alter
Beim Fechten sind Technik, Präzision und schnelle Reaktionen wichtig. Es ist eine der ältesten olympischen Sportarten der Welt. Doch Fechten ist nicht nur etwas für Wettkämpfer:innen. Immer mehr Menschen entdecken Fechten als gesundes Ganzkörpertraining. Es stärkt Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Jede Bewegung erfordert Konzentration und Kontrolle des Körpers. Die ständigen Richtungswechsel und präzisen Bewegungen trainieren das Herz-Kreislauf-System, ohne die Gelenke zu stark zu belasten. Außerdem verbessert Fechten die Muskulatur und Körperhaltung. Die mentale Seite ist auch wichtig: Fechten fördert die Wahrnehmung, steigert die Konzentration und hilft, Stress abzubauen. Gestaltung: Stefanie Zupan
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