A 10 Tunnelbaustelle: ASFINAG weist falsche Behauptungen von WKO-Präsident Buchmüller entschieden zurück | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

A 10 Tunnelbaustelle: ASFINAG weist falsche Behauptungen von WKO-Präsident Buchmüller entschieden zurück

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Die ASFINAG weist die heute von Salzburgs WKO Präsident Peter Buchmüller in der ORF-Sendung „Salzburg heute“ vorgebrachten Behauptungen auf das Schärfste zurück. Buchmüllers Kritik am ASFINAG-Management und der Baustellenplanung ist sachlich unrichtig und lässt jegliche Fachkompetenz vermissen.

Seit mehr als zwei Jahren informiert die ASFINAG Politik und auch die Wirtschaftskammer umfassend und transparent zur Dringlichkeit der Erneuerung der fünf (nicht wie von Buchmüller fälschlicherweise behauptet zehn) Tunnel zwischen Golling und Werfen.

Das Projekt wurde mit einem Maßnahmenpaket zum Ausbau des ÖVs sowie von Pendlerparkplätzen und einer breiten Kommunikationskampagne im Bundesland begleitet. Die von Buchmüller vorgeschlagene Einzel-Sanierung von jeweils nur einem Tunnel würde die Bauzeit auf zehn Jahre verfünfachen und zu einer vielfach höheren Belastung der Bevölkerung führen. Die vorgebrachten amateurhaften „Anregungen“ hinsichtlich einer etappenweisen Sanierung der Tunnel würden das einspurige „Nadelöhr“ auf der A 10 nicht nur um viele Jahre prolongieren, sondern auch das Risiko eines Anlagenausfalls – und somit einer Komplettsperre der A 10 –  massiv erhöhen. 

TU-Professor und Verkehrsplaner Günter Embacher, der sich im Gegensatz zum Präsidenten der Wirtschaftskammer mit Bauabwicklungen inhaltlich beschäftigt, zeigte sich heute im ORF ebenfalls davon überzeugt, dass die gleichzeitige Sanierung aller fünf Tunnel die sinnvollste Lösung ist.

Baustellenmanagement ist eine Kernkompetenz des Mobilitätspartners ASFINAG – das Unternehmen wickelt pro Jahr mehr als 300 Großbaustellen höchstprofessionell ab und investiert dabei mehr als eine Milliarde Euro in die Verkehrssicherheit und den Wirtschaftsstandort. Dass die Erneuerung der A 10 als regionale „Lebensader“ sowohl für die Verkehrssicherheit als auch für die tausenden Wirtschaftstreibenden unverzichtbar ist, sollte gerade einem Wirtschaftskammerpräsidenten klar sein.

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