Innovation für ökologisches Pflanzenwachstum Weltneuheit Polyter wird künftig in Österreich produziert | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Innovation für ökologisches Pflanzenwachstum Weltneuheit Polyter wird künftig in Österreich produziert

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Klimawandel, Trockenheit und Starkregen setzen der Natur extrem zu. Wälder und Weinberge, Äcker und auch Stadtgärten haben Stress und brauchen dringend Wasser, um zu überleben. Der erste ökologische Superabsorber zur nachhaltigen Stärkung gegen Trockenheit und für Pflanzenwachstum wird jetzt in Österreich hergestellt. Dabei handelt es sich um einen innovativen Bodenhilfsstoff, der bis zum 300-fachen seines Eigengewichtes an Wasser speichert und diesen bei Bedarf an die Pflanzen effizient abgibt. Das Green-Tech Unternehmen Green Legacy GmbH errichtet gemeinsam mit einer Kooperationspartnerin einen Produktionsstandort für das ökologische Hydrogel Polyter in Hollabrunn in Niederösterreich.  

Jahrelang hat Antonio de Vall, Geschäftsführer von Green Legacy GmbH und Zulassungsbesitzer von Polyter, auf diesen Moment gewartet. Vor fünf Jahren hat der Wiener Öko-Unternehmer die wenig bekannte Erfindung eines Franzosen entdeckt und die Zulassung für dieses vielversprechende Produkt erworben. Polyter ist ein innovatives System, das die Wurzeln der Pflanzen nachhaltig und mehrere Jahre lang mit Wasser versorgt, erklärt Antonio de Vall: "Polyter ist einzigartig, weil es aufgrund seiner organischen Zusammensetzung der EU-Düngemittelverordnung 2022 voll inhaltlich entspricht und dadurch auch für die Lebensmittelproduktion zugelassen ist." Polyter hat großes Potential für die Land- und Forstwirtschaft, genauso wie für die Grünflächen im urbanen Bereich – es speichert Wasser und die darin gelösten Nährstoffe und gibt 98 Prozent des gespeicherten Wassers an die Pflanze retour. Dabei wird Polyter langsam, aber stetig im Boden durch Mikroorganismen abgebaut.  

Intensive Suche nach Finanzierung 

In Frankreich wurde Polyter bisher in einer Manufaktur erzeugt, diese wird nunmehr nach Österreich verlagert und zu einer industriellen und standardisierten Produktion ausgebaut. Als Standort für die Betriebsansiedelung wurde Hollabrunn ausgewählt. Das Projekt wäre allerdings fast gescheitert, berichtet Antonio de Vall: „Wir hatten zwar viel Unterstützung von Wirtschaftskammer, Kommunen, Behörden und Interessenten, aber das nötige Kapital für einen eigenen Betriebsstandort fehlte." In dem schwierigen Pandemie-, Krisen- und Kreditumfeld der letzten Jahre konnte trotz intensiver Suche kein Geldgeber gefunden werden.“  

Kooperationspartnerin ermöglicht Betriebsansiedelung

Das änderte sich im Vorjahr, als die richtige Geschäftspartnerin gefunden wurde und damit die schon so lange geplante Betriebsansiedelung endlich finanziert werden konnte. Die international tätige Unternehmerin Wei Ma stammt aus China, sie kann auf eine Karriere im Rohstoffsektor verweisen und hat sich in den letzten Jahren auf Green-Tech Projekte spezialisiert. Mit Polyter sieht sie große Chancen, von Österreich aus ein innovatives Produkt auf den internationalen Markt zu bringen. Für Unternehmerin Wei Ma bietet Österreich im Vergleich zu anderen Ländern enorme Vorteile für die Etablierung von Green-Tech-Unternehmen:"Innovationsbereite Partner in Land- und Forstwirtschaft oder Weinbau machen Österreich zu einem außergewöhnlich interessanten Standort. Diese Vorreiterrolle wollen wir für Polyter nützen.

Startkapital im Millionenbereich

Antonio de Vall: "Unsere Partnerin Wei Ma bringt neben ihrem spezifischen Knowhow auch das notwendige Kapital in das Unternehmen ein." Für das erste Projekt der Betriebsansiedelung in Hollabrunn wurde bereits ein Startkapital von einer Million Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt wird Wei Ma im Rahmen der Kooperation mit Green Legacy drei Mio Euro für die Polyter-Produktion in Hollabrunn bereitstellen. 

Bei Green Legacy in Niederösterreich sind aktuell 10 Mitarbeitende beschäftigt, bis Ende des Jahres werden es ca 20 sein. Der Spatenstich für das neue Betriebsgebäude findet am 19. April 2023 statt.

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