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Sensationelles Comeback der Kinobranche

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„Avatar 2: The Way of Water“ hat nach nur 7 Wochen Laufzeit in den heimischen Kinos die Million-Besucher-Marke gesprengt und ist auf dem besten Weg, sich in der ewigen Bestenliste der erfolgreichsten Kinofilme in Österreich ganz vorne einzureihen. Der noch immer mit Abstand erfolgreichste Film in Österreich ist mit 1.948.432 Besuchern „Der Schuh des Manitu“ (2001) gefolgt von „Titanic“ (1998) mit 1.389.000 und „Ice Age 3“ (2009) mit 1.272.648 Besuchern.

„Der zweite Teil von ‚Avatar‘ ist bereits unter den Top 10 der Alltime-High-Filme und wir lassen uns überraschen, ob die 1.174.740 Besuchermarke vom ersten ‚Avatar‘ aus dem Jahr 2009 erreicht oder sogar übertroffen werden können. Im Moment schaut es jedenfalls ganz gut aus, wenn man bedenkt, dass Blockbuster im Durchschnitt 15 Wochen in den Kinos gespielt werden“, hält der Kinosprecher in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Christian Dörfler, fest.

„Das Wichtigste ist jedoch, dass wir in den Betrieben nach den schwierigen Jahren der Pandemie eine echte Aufbruchstimmung spüren und täglich erfahren, wie sehr das Kino als kultureller Nahversorger gefehlt hat. Wir dürfen nicht vergessen, dass während der Pandemie nur wenige Filme produziert und veröffentlicht wurden, was gerade unsere Branche als primären Ansprechpartner der Filmverleiher umso härter getroffen hat, da das Kino unmittelbar vom Produkt ‚Film‘ abhängig ist“, erklärt Dörfler und unterstreicht: „Hollywood hat jetzt mit ‚Avatar‘ einen ersten echten Hit geliefert und in nächster Zeit werden zahlreiche weitere Top-Filme aus der weltweit größten Filmschmiede folgen. Aber auch der österreichische Film ist heuer sensationell gestartet. So hat beispielsweise ‚Der Fuchs‘ nach nur 3 Wochen bereits rund 62.000 Cineasten in unseren Kinos begeistert, was für die Kinobranche nach sehr schwierigen Jahren ein mehr als gelungenes Comeback bedeutet.“

Dennoch seien die Kinos –wie die meisten Kulturbetriebe – noch nicht auf dem Niveau von 2019, so Dörfler: „Die Kinos haben auch während der Pandemie die Zeit genutzt und viel Geld in neueste und klimafreundliche Technik investiert. Diese Ausgaben müssen natürlich wieder eingespielt werden. Die Richtung stimmt in der Branche, aber wir brauchen Unterstützung durch die Politik, um unser wirtschaftliches Überleben abzusichern. Daher fordern wir mehr denn je endlich die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer von derzeit 13 auf 10 Prozent, eine Investitionsförderung für energiesparende Technik, sowie finanzielle Unterstützung für die gesamten Kino-Branche in der Höhe von 1 Million Euro aus dem Kulturbudget für Marketingmaßnahmen“, betont Dörfler abschließend. (PWK033/ES)

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