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Regierung verweigert Erhöhung des Kilometergeldes

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Die Kosten für Mobilität steigen in allen Bereichen und werden gerade für ArbeitnehmerInnen zur zunehmenden Belastung. Seit über 10 Jahren wurde die Höhe des Kilometergeldes nicht mehr angehoben, trotz hoher Inflation.

Auch die Steuerfreigrenzen für Diäten und Taggelder – seit 1996 unverändert! – müssen endlich an die Teuerung angepasst und erhöht werden. Deshalb stellte GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch in seiner Funktion als Sozialsprecher der SPÖ einen Antrag an den Nationalrat, entsprechende Erhöhungen zu beschließen.

Zwtl.: Muchitsch fordert, Kilometergeld von 42 auf 60 Cent anzuheben

Konkret fordert Muchitsch unter anderem eine Anhebung des Kilometergeldes für PKW von derzeit 42 auf 60 Cent, die Erhöhung der Steuerfreigrenze bei Taggeldern von 26,40 Euro auf 40 Euro sowie Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen bei verschiedenen Zuschlägen, Diäten und Pauschalen.

„Ab dem Jahr 2020 beträgt der kumulierte Preisanstieg inzwischen +15,6 Prozent. Diäten und Freigrenzen sind allerdings seit Jahrzehnten nicht angepasst worden. Trotzdem haben die VertreterInnen der schwarz-grünen Bundesregierung meinen Antrag abgelehnt. Das zeigt einmal mehr, wie egal dieser Bundesregierung die Interessen der arbeitenden Menschen sind“, ist Muchitsch verärgert. 

Zwtl.: Regierung lässt wieder einmal tausende ArbeitnehmerInnen im Stich

Besonders unfair und unverständlich wird dieses Vorgehen im Licht der Tatsache, dass die Steuerfreigrenzen bei der pauschalen Reiseaufwandsentschädigung für Sportler von 540 Euro um ein Drittel auf 720 Euro pro Monat erhöht wird. Der maximal abrechenbare Tagsatz verdoppelt sich dabei von maximal 60 auf 120 Euro.

„Es ist gut und richtig, dass der Breitensport gefördert wird. Diese Bundesregierung muss dann aber schon erklären, warum sie dann jene Menschen, die tagtäglich in die Arbeit fahren müssen, gleichzeitig nicht berücksichtigt. Die Menschen in Österreich und gerade jene in der Pflege, am Bau und im produzierenden Bereich arbeiten hart und haben sich mehr Netto vom Brutto mehr als verdient. Wir werden nicht aufgeben und alles versuchen, bis diese Regierung zur Einsicht kommt.“

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