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Filmstandortmodell: WKÖ-Fachverband erfreut über breite Zustimmung im Kulturausschuss

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Der Kulturausschuss des Österreichischen Nationalrats hat heute das vom Ministerrat vorgelegte Gesetz zum Filmstandortmodell mit den Stimmen sowohl der Regierungsparteien ÖVP und Die Grünen als auch der Oppositionsparteien SPÖ und NEOS verabschiedet. 

„Ich möchte mich persönlich bei der Vorsitzenden des Kulturausschusses, Eva Blimlinger, für die vertrauensvollen Verhandlungen, die politische Unterstützung in den letzten Monaten und das Zustandekommen einer breiten Mehrheit im Ausschuss bedanken. Damit ist ein entscheidender parlamentarischer Umsetzungsschritt für eine moderne und innovative Filmförderung gelungen“, zeigt sich Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, erfreut: „Nun liegt der Ball im Plenum des Österreichischen Nationalrats, der Mitte Dezember endgültig die Weichen für eine nachhaltige Stärkung des heimischen Film- und Musikstandorts stellen wird.“ 

Zwtl.: Bessere Rahmenbedingungen für Österreichs Filmschaffende und Kreative 

„Je breiter die Unterstützung für dieses Projekt im Nationalrat ist, desto positiver und nachhaltiger ist die Wirkung in Österreich für die Filmschaffenden und den Standort, und desto stärker wird die Branche international agieren können“, ergänzt Dumreicher-Ivanceanu: „Es geht hier um die Zukunft des Filmstandorts und um eine umfangreiche Verbesserung der Rahmenbedingungen für Österreichs Filmschaffende und Kreative.“ 

Zwtl.: Filmanreizmodell als echter Gamechanger 

Ein entscheidender Faktor ist, dass das Filmstandortmodell für alle Formate von Kino über Fernsehen, Streaming und VR bis zur Service- und Postproduktion offen sein wird. Im Zentrum dieses Gesetzespakets stehen weiters die Stärkung von Green Producing und das Erreichen der Geschlechtergerechtigkeit in der Filmbranche. Aus Sicht der Film- und der Postproduktionsunternehmen ist das Filmanreizmodell ein wirklicher Gamechanger und ein Meilenstein für die Branche, so Georg Tomandl, Obmann-Stellvertreter im Fachverband der Film- und Musikwirtschaft: „Die zentralen Vorschläge und Forderungen der Kunst- und Kulturwirtschaft sind in diesem Gesetz berücksichtigt.“ 

Zwtl.: Ein Mehr an Beschäftigung, Wertschöpfung und Kreativität  

Das Filmstandortmodell steht nun auf der Agenda der kommenden Plenarsitzungen von Nationalrat (ab 13. Dezember 2022) und Bundesrat (ab 20. Dezember 2022). „Mit dem voraussichtlichen Inkrafttreten des Gesetzespakets am 1. Jänner 2023 wird das international anerkannte Filmland Österreich mit seinen 6.000 Film- und Musikunternehmen sowie über 20.000 Filmschaffenden nachhaltig gestärkt, was zu mehr Beschäftigung, Wertschöpfung und Kreativität in Österreich führen wird“, so Dumreicher-Ivanceanu und Tomandl abschließend. (PWK523/HSP)

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