BMKÖS veröffentlicht Personaljahrbuch 2022 | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

BMKÖS veröffentlicht Personaljahrbuch 2022

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Das Personaljahrbuch des Bundes stellt jährlich Zahlen, Daten und Fakten rund um die Zusammensetzung des Bundespersonals klar und transparent dar.

Für das Jahr 2022 legt das zuständige Bundesministerium für öffentlichen Dienst diese Zahlen, Daten und Fakten rund um den öffentlichen Dienst nun vor: Über 780.000 Bundes-, Landes- und Gemeindebedienstete arbeiten serviceorientiert im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Gemeinhin werden all jene in ihrer Gesamtheit als öffentlicher Dienst bezeichnet. Die Daten des Personaljahrbuchs beziehen sich konkret auf die Bundesbediensteten.

Vielfältiger Bundesdienst

Im Bundesdienst arbeiten die meisten Bediensteten im direkten Bürger:innen-Kontakt: als Polizist:innen oder Lehrer:innen, aber auch Offizier:innen in der Landesverteidigung oder Richter:innen der Justiz. Nur ein geringer Anteil – 9 Prozent – der Bundesbediensteten ist in Ministerien tätig, 90 Prozent arbeiten in sog. nachgeordneten Dienststellen, etwa in der Schule, dem Gericht oder dem Bundesheer.

Frauenanteil im Bundesdienst steigt kontinuierlich

Im Bundesdienst arbeiten immer mehr Frauen: Von 2006 auf 2021 stieg der Anteil von 38,7 Prozent auf 43 Prozent, in Führungspositionen finden sich mittlerweile deutlich über ein Drittel (37,1 Prozent) Frauen (35,9 Prozent aller Sektionschef:innen sind weiblich).  57,2 Prozent der Frauen im Bundesdienst sind Akademikerinnen. Der Bund gibt ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundesdienst ab. Wesentliche Elemente der Frauenförderung sind die Verringerung der Einkommensunterschiede und Einkommenstransparenz. So beträgt der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) 8,5 Prozent – ein historischer Tiefststand, deutlich unter jenem in der Privatwirtschaft mit 12,7 Prozent.

Verwaltung im Wandel: Mehr Aus- und Fortbildung sowie attraktivere Einstiegsvoraussetzungen

Im Jahrbuch werden die demographischen Veränderungen klar ersichtlich: In den nächsten 13 Jahren werden rund 45 Prozent der Mitarbeiter:innen ihren Ruhestand antreten. Um eine funktionierende Verwaltung aufrechtzuerhalten und Innovation zu ermöglichen, wurden seitens des Ministeriums für öffentlichen Dienst bereits zahlreiche Schritte gesetzt: Verstärkung des Wissenstransfers, mehr Aus- und Fortbildung für bestehende und neu eintretende Mitarbeiter:innen sowie attraktivere Einstiegsvoraussetzungen.

Das Personaljahrbuch ist online unter oeffentlicherdienst.gv.at/publikationen/ abrufbar.

Vizekanzler und Bundesminister für öffentlichen Dienst Werner Kogler:

„Das Personaljahrbuch fasst die Zahlen, Daten und Fakten rund um den öffentlichen Dienst transparent zusammen. Damit trägt es vor allem dazu bei, mit althergebrachten Mythen rund um die Verwaltung aufzuräumen: Der Anteil der Frauen unter den Bundesbediensteten steigt zunehmend, die Berufsfelder werden vielfältiger und Ausbildung und Qualifikation hochwertiger. Wir sehen seit längerem, dass jährlich immer mehr Menschen, die im Bundesdienst sind, in Pension gehen. Damit kein Wissen verloren geht und bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestens ausgebildet sind, haben wir Fortbildungen und den Wissenstransfer verstärkt. In Zukunft wollen wir vermehrt junge Menschen für einen Job im öffentlichen Dienst begeistern: Mit kommendem Jahr haben wir deshalb die Einstiegsvoraussetzungen deutlich ansprechender gestaltet, unter anderem die Einstiegsgehälter deutlich erhöht.“

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