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Erste Group seit 25 Jahren an der Börse

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  • Erstnotiz der Erste-Aktie an der Wiener Börse am 4. Dezember 1997
  • Damals größter Börsengang in der österreichischen Börsengeschichte
  • Nach wie vor ist die gemeinwohlorientierte ERSTE Stiftung die größte Aktionärin der Bankengruppe 

Mit einem Volumen von umgerechnet rund 510 Millionen Euro war der Börsengang der Erste Group die bis dahin größte Aktienemission in der österreichischen Börsengeschichte. Zusammen mit späteren Ergänzungsemissionen spielte der Börsengang eine Schlüsselrolle bei der Expansion der Erste Group von einer regionalen Sparkasse in der Region Wien zu einem führenden Finanzdienstleister in Zentraleuropa. Heute betreut die Erste Group als Universalbank rund 16 Millionen Kund:innen in sieben Kernmärkten der Region.

Durch den Börsengang vor 25 Jahren wurde der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Wir haben den richtigen Schritt gesetzt und über die Börse Kapital gesammelt für große Akquisitionen in der 2000er-Jahren. Dank dieser Expansion sind wir die größte Bankengruppe im östlichen Teil der EU geworden“, erklärt Willi Cernko, CEO der Erste Group.

Starkes Wachstum über 25 Jahre

Der Börsengang im Dezember 1997 war auch der Startschuss für die Expansion nach Zentral- und Osteuropa. Die „Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG” übernahm Finanzinstitute in Ungarn (1997 und 2003), der Tschechischen Republik (2000), in Kroatien (2000-2002), der Slowakei (2000), in Serbien (2005) und Rumänien (2005). Neben diesen Kernmärkten kamen weitere Tochtergesellschaften von Sparkassen und anderen Unternehmen der Erste Group in Moldawien (1998), Slowenien (1999 und 2006), Bosnien und Herzegowina (2006), Nordmazedonien (2008) sowie Montenegro (2009) hinzu.

Seit der Erstnotiz an der Wiener Börse vor einem Vierteljahrhundert hat sich die Bilanzsumme der Erste Group fast versiebenfacht und lag mit Ende September 2022 bei über 335 Milliarden Euro. Auch die Marktkapitalisierung der Bankengruppe ist stark gewachsen: von umgerechnet 2,03 Milliarden Euro Ende 1997 auf über 12,72 Milliarden Euro per 30. November 2022. Die Zahl der Mitarbeiter:innen der Erste hat sich in den letzten 25 Jahren fast verfünffacht, der Anteil der Beschäftigten außerhalb Österreichs ist in diesem Zeitraum von 17% auf 65% gestiegen.

Von diesem Wachstum haben nicht nur die Kund:innen und Mitarbeiter:innen der Bank profitiert, sondern auch die Aktionär:innen. Ein Anleger, der bei der Erstnotierung im Dezember 1997 Erste-Aktien im Gegenwert von knapp 1.000 Euro gekauft hätte, hätte auf Basis des Schlusskurses vom 30. November 2022 eine Gesamtaktionärsrendite (Kurssteigerung und Dividendenausschüttungen) von 298% erzielt. Im selben Zeitraum stieg der österreichische Leitindex ATX um 153%, während der Bankaktienindex EURO STOXX Banks um 54% gesunken ist.

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