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WBNÖ begrüßt Forderung von LH Mikl-Leitner nach einem Schutzschirm für die Wirtschaft

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St. Pölten (OTS) – Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt die heute von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestellte Forderung an den Bund, nach einem Schutzschirm für Wirtschaft und Arbeit und der Einführung einer Gas- und Strompreisbremse, die sich am deutschen Modell orientiert. „Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer werden seit Monaten stark von den explodierenden Energiepreisen belastet und haben Schwierigkeiten, ihren Betrieb kostendeckend zu führen“, schildert WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker die aktuelle wirtschaftliche Lage. Mit dem bundesweiten Energiekostenzuschuss sei ein erster wichtiger Schritt gesetzt worden, dieser alleine werde aber nicht reichen, um unternehmerische Existenzen und Arbeitsplätze zu sichern. „Wir schließen uns daher der Forderung von LH Johanna Mikl-Leitner nach einer Gas- und Strompreisbremse, die sich am deutschen Modell orientiert, an. Mit dieser Maßnahme würden die Betriebe wesentlich entlastet werden und wieder Planungssicherheit erhalten“, so Ecker. Darüber hinaus müsse auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden, weshalb weitere Unterstützungsleistungen unumgänglich seien.

„Die aktuelle Situation am Energiemarkt scheint sich weiterhin nicht zu beruhigen. Die Unternehmen – ob Klein- und Mittelbetrieb oder Industriebetrieb – kämpfen mit den damit in Verbindung stehenden enormen Herausforderungen und brauchen dringend weitere Entlastungsmaßnahmen“, sagt WBNÖ Direktor Harald Servus. Die Forderung von Johanna Mikl-Leitner nach einem bundesweiten Schutzschirm für Wirtschaft und Arbeit sei der einzig richtige Weg und müsse so rasch wie möglich umgesetzt werden. Der NÖ Wirtschaftsbund warne bereits seit Wochen, dass es zusätzlich zum Energiekostenzuschuss weitere Maßnahmen brauche, um die explodierenden Energiepreise abzufedern. Darunter wurde auch mehrmals eine Strompreisbremse für Unternehmen gefordert. „Durch den Energiekostenzuschuss werden die Kostensteigerungen in vielen Bereichen nur unzureichend abgefedert. Viele Handelsbetriebe schauen dabei außerdem durch die Finger, da sie die festgelegten Kriterien nicht erfüllen, obwohl diese genauso unter den Preissteigerungen leiden“, hält Servus fest. Es sei daher dringend notwendig, weitere Maßnahmen zu setzen.

„Die Betriebe sind seit mittlerweile 2,5 Jahren im Krisenmodus. In diesen schwierigen Zeiten braucht es vor allem treffsichere Maßnahmen. Die Politik muss jetzt rasch auf Bundesebene handeln, um unseren Wirtschaftsstandort zu sichern“, so Ecker und Servus abschließend.

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