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Auch in turbulenten Zeiten: TSA investiert 10 Mio. Euro in den Standort Wiener Neudorf

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Traktionssysteme Austria (TSA) investiert nachhaltig in Niederösterreich – auch in schwierigen Zeiten. So sollen Investitionen in Höhe von rund 10 Mio. Euro die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Produktion am Standort Wiener Neudorf sichern.

Nachdem im Jahr 2020 die Rotorproduktion um ca. 1 Mio. Euro optimiert wurde (hier konnte eine Reduktion der Durchlaufzeit um über 50 Prozent erreicht werden), konnte nun der nächste Meilenstein erreicht werden: Die neue Stator-Straße, in der die mechanische Bearbeitung der Statoren erfolgt, wurde offiziell in Betrieb genommen. Als Kernelement des Projekts wurde die neue Schweißroboteranlage durch Geschäftsführer Mag. Robert Tencl und unseren Ehrengast, dem ehemaligen Gesellschafter und Geschäftsführer Dr. Günter Eichhübl, feierlich eröffnet.

Der hochflexible Schweißroboter führt zu deutlich flexibleren Abläufen und stark reduzierten Prozesszeiten sowie zu einer wesentlich verbesserten Schweißqualität, indem auf einen neuen Metallpulver-Fülldraht gewechselt wurde.

Unsere Production Roadmap sieht bis 2025 eine Output-Steigerung von 40% vor – und dies bei gleichbleibender Produktionsfläche. Da räumliche Erweiterungsmöglichkeiten am Firmenstandort ausgeschlossen sind, müssen zahlreiche Optimierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Unsere Kunden erwarten immer effizientere, leichtere und zuverlässigere Produkte sowohl im Bereich der Schienen- als auch der Straßennutzfahrzeuge. Unserem Verständnis nach setzt es dafür auch einen strukturierten Mix aus Lean Management, Automatisierung und Digitalisierung voraus, sagt Robert Tencl.

Das Großprojekt umfasst ebenfalls das Investment in eine neue Paketierpresse sowie die komplette Neugestaltung der Handschweißarbeitsplätze. Hier wurden speziell die Themen Materialfluss, Arbeitssicherheit und Ergonomie in den Mittelpunkt der Layoutplanung gestellt. Ein weiterer Fokus des Projektes war auch das Thema Digitalisierung: Programme werden nun über eine neue Schnittstelle automatisiert geladen, Maschinendaten und Protokolle mittels modernster Software übertragen und für weitere Analysen und Reports gesichert. Dies stellt einen wichtigen Schritt Richtung Industrie 4.0 dar, da Mitarbeiter*innen unterstützt sowie eine erhöhte Transparenz der Prozesse ermöglicht werden.

Seit dem Frühjahr 2022 befindet sich die Stator-Straße nun im Vollbetrieb. Die erste Testphase konnte mittlerweile abgeschlossen werden, indem finale Abläufe und Themen der Arbeitsplatzgestaltung optimiert wurden. Dieses Investitionsprojekt mit einem Volumen von beinahe 2 Mio. Euro ist nur einer der zahlreichen Bausteine eines umfassenden Investitionsplanes von TSA. So werden in den kommenden Jahren an die 10 Mio. Euro an Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen umgesetzt, um den Standort Wiener Neudorf nachhaltig wettbewerbsfähig und attraktiv zu halten.

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