SPÖ-Schnabl vergleicht Parteitag-Wahlergebnis von Karl Nehammer mit Schein-Referendum in Donezk | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

SPÖ-Schnabl vergleicht Parteitag-Wahlergebnis von Karl Nehammer mit Schein-Referendum in Donezk

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Der heute wiedergewählte Landesparteiobmann der SPÖ Niederösterreich, Franz Schnabl, hat in seiner Dankesrede das Wahlergebnis von Karl Nehammer am ÖVP-Bundesparteitag in Graz mit dem in der Ost-Ukraine abgehaltenen Schein-Referendum verglichen. Konkret sagte Schnabl in Hinblick auf sein eigenes Wahlergebnis:

‚Wir sind eine ehrliche Partei und wir sind eine demokratische Partei. Das unterscheidet uns auch, weil wir nicht falsch sind und uns verstellen, von Wahlergebnissen, die man in Graz oder in Donezk macht. Ja, das ist wahr!‘

ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker zeigt sich angesichts dieser Aussagen des niederösterreichischen SPÖ-Chefs Franz Schnabl schockiert und fordert eine Entschuldigung: „Das ist eine vollkommen unzulässige und unwürdige Entgleisung. Darin zeigt sich die Charakterschwäche des Franz Schnabl, dem es einerseits an Einfühlungsvermögen gegenüber einem vom Krieg schwer getroffenem Land mangelt, andererseits an Respekt gegenüber dem politischen Mitbewerber. Gleichzeitig möchte ich dem Großteil der SPÖ-Delegierten danken, die Schnabls Vergleich mit betretenem Schweigen statt mit dem sonst üblichen Applaus kommentiert haben – wobei seitens einzelner Delegierter doch auch Gelächter zu vernehmen war. Das ist eine Diktion, die unserem Land, dem Ansehen der Politik und der notwendigen Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg immens schadet. Franz Schnabl muss sich daher umgehend für seine Aussage entschuldigen.“

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