„Hohes Haus“ über Preistreiber und den schwierigen Umgang mit China | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

„Hohes Haus“ über Preistreiber und den schwierigen Umgang mit China

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Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ am Sonntag, dem 25. September 2022, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Preistreiber

Just am Mittwoch, dem Tag der Ausrufung der Teilmobilmachung durch Wladimir Putin, fand die erste Nationalratssitzung der neuen Tagungsperiode statt. Teuerung war das dominierende Thema. Und in diesem Zusammenhang die Frage, wer oder was nun diesen allgemeinen Anstieg der Energie- und Lebenshaltungskosten besonders antreibt. Für die Freiheitlichen ist die Antwort klar: Es sind die Sanktionen gegen Russland, die Europa sozial und wirtschaftlich enorm schaden – mehr als Russland. Die FPÖ hat deshalb einen Antrag auf Einleitung einer Volksbefragung zur Aufhebung der Sanktionen eingebracht. Alle anderen Fraktionen sehen den Hauptgrund der Inflation in der erpresserischen Gaspolitik Russlands und halten die Sanktionen für alternativlos, um einen Diktator und Aggressor wie Putin in die Schranken zu weisen. Marcus Blecha hat die Debatte im Plenum mitverfolgt.

Gast im Studio ist Axel Kassegger, Energie- und außenpolitischer Sprecher der FPÖ

Schwieriger Umgang mit China

Diese Woche waren zwei hochrangige Vertreter der Volksgruppe der Uiguren im Parlament zu Gast, die in ihrer Heimat China schwersten Menschenrechtsverstößen ausgesetzt sind. Der Weltpräsident der Uiguren und eine Ärztin, die selbst inhaftiert war, haben aus erster Hand berichtet. Österreich und der gesamte Westen prangern dieses unmenschliche Vorgehen Chinas gegen die Uiguren immer wieder an, stehen aber gleichzeitig vor dem Dilemma, die Handelsbeziehungen mit China zu gefährden. Ein Bericht von Claus Bruckmann.

Auch Hamster brauchen Boden

Der Bodenverbrauch ist in Österreich nach wie vor viel höher als im EU-Vergleich. Zwar gibt es im schwarz-grünen Regierungsprogramm von 2020 das Ziel, den Flächenverbrauch bis 2030 auf 2,5 ha pro Tag zu senken, von diesem Zielwert liegen wir aber weit entfernt. Nach wie vor werden täglich 11,5 Hektar wertvolle Äcker, Wiesen und Wälder durch Verbauung zerstört. Täglich eine Fläche von 16 Fußballfeldern. Das ist nicht nur eine Katastrophe für das Klima, sondern auch für die Artenvielfalt. Selbst für die freilebenden Feldhamster am Klinikum Wien Favoriten wird es immer enger, weiß Susanne Däubel zu berichten.

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