SPÖ-Matznetter ad Brunner: Gerechte Umverteilung der Krisenkosten moralisch notwendig und volkswirtschaftlich geboten! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

SPÖ-Matznetter ad Brunner: Gerechte Umverteilung der Krisenkosten moralisch notwendig und volkswirtschaftlich geboten!

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„Offenkundig braucht der Finanzminister einmal mehr Nachhilfe bei der Bekämpfung der Teuerung und der gerechten Umverteilung in der Krise. Die Sache ist recht einfach: Mineralölkonzerne machen deshalb horrende Übergewinne, weil die Menschen zu viel für Energie und Sprit zahlen müssen. Das ist unanständig und ungerecht. Die Antwort darauf ist eine Abschöpfung der nicht gerechtfertigten Übergewinne von Energiekonzernen. Die daraus lukrierten Einnahmen müssen in die Abfederung der Teuerung fließen“, so SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter in Richtung Finanzministerium. ****

„Die Übergewinnabschöpfung ist breiter Mainstream und wird auch auf EU-Ebene forciert. In einzelnen EU-Staaten ist die Maßnahme bereits umgesetzt. Das ist nicht nur eine ethisch-moralische Notwendigkeit, sondern auch volkswirtschaftlich geboten und sinnvoll. Denn es kann nicht sein, dass sich bestimmte Kreise auf Kosten der Menschen die Taschen vollstopfen. ÖVP und Grüne machen in der Krise Politik gegen die Interessen der Menschen, sei es aus mangelndem ökonomischen Grundwissen oder aus Ideologiegetriebenheit. Beides sind keine guten Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Krisenpolitik “, bekräftigt der SPÖ-Wirtschaftssprecher.

Explizit für den „irrenden Finanzminister“ erläutert Matznetter erneut das Modell der SPÖ: „Unser Plan sieht eine Sondersteuer für alle Mehreinnahmen von Energieunternehmen vor, die den Gewinn des Vorjahrs um 10 Prozent übersteigen. Diese Krisengewinne – Schätzungen gehen von bis zu 6 Milliarden Euro aus – sollen zur Gänze abgeschöpft werden und jeweils zur einen Hälfte den ebenso geforderten Energiepreisdeckel finanzieren sowie zur anderen Hälfte in den Ausbau von erneuerbarer Energie fließen. Die Milliarden an Übergewinnen und die überhöhten Energie- und Spritpreise, die die Menschen derzeit zahlen müssen, sind zwei Seiten der gleichen Medaille“, so der SPÖ-Wirtschaftssprecher abschließend. (Schluss) sr/ls

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