Hammer/Graf erfreut über Verbesserungen für Photovoltaik-Förderungen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Hammer/Graf erfreut über Verbesserungen für Photovoltaik-Förderungen

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„Wir haben den Ausbau Erneuerbarer Energien massiv vorangetrieben und damit einen regelrechten Run auf die Förderungen nach dem EAG (Erneuerbaren Ausbaugesetz) ausgelöst. Unzählige Projekte sind momentan in Umsetzung. Es wird nun notwendig, dass speziell Errichter:innen von Photovoltaik-Anlagen mehr Zeit für die Umsetzung ihres Projekts bekommen“, sagt Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen, in einer gemeinsamen Aussendung mit ÖVP-Energiesprecherin Tanja Graf. 

Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die anhaltende Covid-19-Pandemie kommt es momentan zu massiven Lieferverzögerungen und Engpässen bei der Bestellung von Komponenten. Auch ein Fachkräftemangel trägt zu Verzögerungen bei der Errichtung von Anlagen bei. „Diesem Umstand wollen wir Rechnung tragen und daher im EAG eine längere Umsetzungsfrist von bis zu zwei Jahren ermöglichen“, erläutert Hammer. Für diesen Zweck wurde gestern im Rahmen der Nationalratssitzung ein Initiativantrag eingebracht, der im kommenden Energieausschuss behandelt werden soll. 

„Zudem wollen wir mit dieser Initiative Erleichterungen bei kleinen PV-Anlagen bis 20kWp schaffen“, betont Hammer. Im vorherrschenden System muss man einen Förderbedarf für die jeweilige PV-Anlage angeben. Hammer: „Es hat sich allerdings gezeigt, dass bei kleineren Anlagen, die vorrangig von Privatpersonen errichtet werden, eine Reihung nach dem first come, first served-Prinzip besser geeignet ist und vor allem für die Antragsteller:innen einfacher funktioniert.“ 

Tanja Graf: „Das EAG ist jetzt seit etwa einem Jahr in Kraft. Es hat sich gezeigt, dass es einen äußerst großen Zuspruch für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen gibt. Nun wollen wir darauf rasch und flexibel reagieren und den Zugang zum Verfahren vereinfachen. So wollen wir noch besser dazu beitragen, das Ausbauziel von elf Terawattstunden zu erreichen. Das wäre ein großer Schritt in die Richtung des Gesamtausbauzieles von insgesamt 27 Terawattstunden für die Erneuerbaren Energien.“  

„Mit diesen neuen Regelungen wollen wir mehr Klarheit schaffen und ein gerechtes System bei zukünftigen Förderanträgen. Damit der Andrang nach erneuerbarer Energieerzeugung auch im kommenden Jahr ungebrochen weitergehen kann“, freuen sich Hammer und Graf.

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