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WK Wien: Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

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Der Tourismus in Wien hat im Sommer an seine langjährige Erfolgsstory anknüpfen können. Wir sind zurück“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, zufrieden Bilanz über die letzten Sommermonate. Mit Auslastungen jenseits der 75 Prozent kehrten die Wiener Hotels in die Gewinnzone zurück. Auch in der Jahresbilanz stehen in den meisten Häusern nun schwarze Zahlen, trotz der Schließungen zu Jahresbeginn. 

„Seit Mai sind wir im Großen und Ganzen in der Gewinnzone und Dank der hervorragenden Gästezahlen im Sommer ist das Minus aus den ersten vier Monaten in den meisten Häusern zumindest ausgeglichen. Gerade der Juli und der August sind von den Gästezahlen schon fast gleichauf mit den Jahren vor der Pandemie. An manchen Tagen im August waren wir auch schon ausgebucht“, weiß Schmid, der auch auf die gestiegenen Preise verweist: „Die Zimmerpreise liegen heuer um rund 10 bis 15 Prozent über dem Niveau der letzten Jahre. Diese Zusatzeinnahmen dienen einerseits dazu, die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe zu decken, zum anderen fließen sie zu den Mitarbeitern. So sind etwa die Einstiegsgehälter in diesem Jahr auch um rund 15 Prozent gestiegen.“

Die Deutschen sind zurück

Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78% zu Juli 2021) an. Der Quellmarkt Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56% zu Juli 2021) auch mehr Gästenächtigungen (+6,4%) als im Juli 2019. Zu den weiteren Top-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000), Großbritannien (50.000) und Italien (48.000).

Herbst liegt noch im Dunkeln

Ob die positive Zwischenbilanz der Wiener Hotels auch bis zum Jahresende gehalten werden kann, traut sich Schmid noch nicht abzuschätzen, denn die Prognosen sind heuer schwieriger denn je. Gerade das im Herbst traditionell starke Tagungs- und Seminargeschäft ist derzeit noch nicht vorauszusagen. Schmid: „Die Buchungszeiten haben sich extrem verkürzt. Wurden solche Veranstaltungen bisher im Schnitt 30 Tage im Vorhinein geplant und gebucht, hat sich dieser Vorlauf auf ein Drittel reduziert. Das ist natürlich der Vorsicht vor einer eventuellen Herbstwelle der Pandemie und damit einhergehenden Restriktionen geschuldet. Das ist natürlich verständlich, aber es erschwert unsere Planungen“, so Schmid.

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