ORF-„matinee“: Live-Konzert der Wiener Philharmoniker aus Salzburg und Porträt „Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ORF-„matinee“: Live-Konzert der Wiener Philharmoniker aus Salzburg und Porträt „Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“

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Wien (OTS) – In der „matinee“ am Sonntag, dem 7. August 2022, präsentiert der ORF das nächste Live-Highlight der diesjährigen Salzburger Festspiele: ein von Andris Nelsons dirigiertes „Konzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Festspielhaus“ um 11.00 Uhr in ORF 2. Auf dem Programm stehen Béla Bartóks Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 und Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5. Solist am Klavier ist Yefim Bronfman. Zur Einstimmung ist das Porträt „Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“ (10.25 Uhr) zu sehen. Zuvor eröffnet den von Peter Schneeberger präsentierten ORF-Kulturvormittag eine Ausgabe der Kurzreihe „Ikonen Österreichs“ (9.05 Uhr) über ein auch in Salzburg gern getragenes Kleidungsstück, das für viele Trägerinnen ein kulturelles Statement ist: „Das Ausseer Dirndl“. Auf „Die Kulturwoche“ (9.15 Uhr) mit aktuellen Tipps zum heimischen Kulturgeschehen folgt eine Ausgabe der Reihe „Musikalisch – Kulinarisch“ über „Puccini und Lucca“ (9.35 Uhr), die sich anlässlich der bevorstehenden nächsten Festspielübertragung, des Opernzyklus‘ „Il trittico“, auf eine Reise in die Heimat des Komponisten begibt.

„Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“ (10.25 Uhr)

Andris Nelsons gehört zu den derzeit weltweit gefragtesten Dirigenten. Die Presse bezeichnet ihn als „Dirigent auf der Überholspur“ – mit Blick auf seine atemberaubende Karriere ist das durchaus zutreffend, wobei er niemals überheblich wirkt. Das TV-Porträt von Carmen Belaschk zeichnet die steile Karriere des Letten nach: Die musikalischen Anfänge in seiner Geburtsstadt Riga, die Ausbildung zum Trompeter, seine Entscheidung für das Dirigieren, die erste Position als Chefdirigent an der lettischen Nationaloper im Alter von nur 24 Jahren und seine weiteren Stationen. 2020 debütierte Nelsons beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und reihte sich damit in eine Liste bedeutender Vorgänger ein. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen interpretiert er mit dem Orchester gemeinsam Werke von Béla Bartók und Gustav Mahler.

„Konzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Festspielhaus“ (11.00 Uhr)

Die Wiener Philharmoniker geben seit jeher das musikalische Niveau vor, für das die Salzburger Festspiele weltweit angesehen sind. Traditionellerweise präsentieren sie fünf Konzertprogramme in Salzburg. Die ORF-Live-Übertragung aus dem Großen Festspielhaus präsentiert eine hochkarätige Aufführung, die die Festspielleitung unter das Thema „Zeit mit Bartók“ gesetzt hat. Der lettische Dirigent Andris Nelsons und der in Usbekistan geborene amerikanisch-israelische Pianist Yefim Bronfman nehmen sich mit Béla Bartóks 2. Klavierkonzert in G-Dur eines der anspruchsvollsten Werke der Konzertliteratur vor. Der Komponist hat das Werk 1933 in Frankfurt selbst zur Uraufführung gebracht. Es steht in der Tradition der Neoklassik und lässt eine deutliche Affinität zur Rhythmik und Kontrapunktik eines Igor Strawinsky erkennen.
Dem steht im zweiten Konzertteil die von Gustav Mahler Anfang des 20. Jahrhunderts in Kärnten komponierte 5. Symphonie gegenüber. Sie gilt heute als eine der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Symphonien Mahlers, obwohl sie nach ihrer Hamburger Uraufführung 1905 auf Unverständnis stieß und den Komponisten veranlasste zu beklagen, dass seine „Fünfte“ verflucht sei.
Zu großer Popularität gelangte das Werk durch die extensive Verwendung des Adagietto im Film „Tod in Venedig“ von Luchino Visconti. Die Bildregie der TV-Übertragung übernimmt der junge Österreicher Leopold Knötzl, als Moderatorin begleitet Teresa Vogl das ORF-Publikum durch das hochkarätige Konzerterlebnis.

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