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Menschen mit Behinderungen fordern ihre Menschenrechte ein

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Wien (OTS) – „Wir warten seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2008 geduldig auf die Umsetzung ganz normaler Menschenrechte. Nach 14 langen Jahren ist unsere Geduld endgültig erschöpft“, erklärt Klaus Widl, Vizepräsident des Österreichischen Behindertenrats.

Nun steht fest: Das Präsidium des Österreichischen Behindertenrats hat beschlossen, gegen die Unterlassung der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu protestieren und österreichweit auf die Straße zu gehen. Auslöser der Entscheidung zum öffentlichen Protest war der völlig ungenügende Nationale Aktionsplan (NAP) Behinderung, der am 6. Juli 2022 vom Ministerrat – trotz massiver Kritik von Interessenvertretungen von und für Menschen mit Behinderungen – beschlossen wurde.

Roswitha Schachinger, Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrats, verweist auf einige der Versäumnisse. „Wir benötigen endlich strukturelle Verbesserung in der Behindertenpolitik wie beispielsweise Inklusion in der Schule, Lohn statt Taschengeld, flächendeckende Barrierefreiheit und Persönlich Assistenz für alle.“

Kundgebung und Mahnwachen

Im Herbst ist es nun soweit: Am 28. September findet in der Wiener Innenstadt ab 11:00 Uhr eine Kundgebung statt. Zeitgleich werden in allen Österreichischen Landeshauptstädten Mahnwachen und Protestkundgebungen abgehalten.

Weitere Info: [www.behindertenrat.at/demonstration]
(http://www.behindertenrat.at/demonstration)

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