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Bundesheer: Tanner legt Schwerpunkt in Aufrüstung der Miliz

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Wien (OTS) – Milizsoldatinnen und – soldaten sind ein wichtiger Teil des Wehrsystems und sind in das Bundesheer eingegliedert. Sie gehen in erster Linie ihren privaten Berufen nach und werden vor allem bei Übungen oder Einsätzen militärisch tätig. Milizsoldaten stellen beispielsweise den Großteil des Personals bei Auslandseinsätzen. Auch im Inland übernehmen sie Einsatzaufgaben wie beispielsweise im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz.

Den Milizsoldaten die ihren Grundwehr- bzw. Ausbildungsdienst abgeschlossen haben, müssen weiterhin Anreize geboten werden, damit diese auch in Zukunft Aufgaben in der Einsatzorganisation des Bundesheeres wahrnehmen können. Damit die Miliz handlungsfähig und somit auch einsatzfähig bleibt, muss stark investiert werden. „Wir müssen insbesondere in Mannesausrüstung, Funkgeräte, Nachtsichttechnik und Fahrzeuge investieren, und generell in den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten. Damit können wir sicherstellen, dass die Miliz einsatzfähig bleibt und die Mobilität der Soldatinnen und Soldaten hergestellt wird. Während meiner Amtszeit habe ich mich intensiv darum bemüht gezielte Beschaffungen für die Miliz zu tätigen und ein erster großer Schritt ist uns schon gelungen. In diesem Bereich müssen wir noch mehr tun. Für das Jahr 2022 stehen Sonderinvestitionsmittel in Höhe von 70 Millionen Euro alleine für die Miliz zur Verfügung“, betont die Verteidigungsministerin.

Unter der Amtszeit von Verteidigungsministerin Tanner ist es erstmalig gelungen, einen Schwerpunkt in die Aufrüstung der Miliz zu legen. Im Zeitraum 2019-2022 wurde vieles beschafft, unter anderem Schutzbrillen, Nachtsichtbrillen, geländegängige LKW, Bergefahrzeugsysteme mit Anhänger, Scharfschützensysteme, Soldatenfunkgeräte, Headsets mit integriertem Gehörschutz, Truppenfunkgeräte oder Kurzwellensysteme.

Angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine und im Hinblick auf moderne Bedrohungen, trainiert die Miliz wieder vermehrt, um für den Ernstfall bereit zu sein. Der grundsätzliche Übungsrhythmus in der Miliz wurde mit einem zweijährigen Zyklus festgelegt. Die jeweilige Übungsdauer ist abhängig von Übungsinhalten und Aufgaben und pendelt sich in der Regel zwischen ein bis zwei Wochen ein. Um den Milizsoldaten auch künftig mehr Übungsmöglichkeiten einzuräumen und diese noch attraktiver zu gestalten, hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den Generalstab bereits damit beauftragt, diesbezügliche Konzepte zu erstellen und vorzulegen.

Im Jahr 2022 üben insgesamt 6.890 Milizsoldatinnen und Soldaten. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2021 2.437 Milizsoldatinnen und Soldaten

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