Grüne Alsergrund: Planungen der U-Bahnstation Arne Karlsson Park neu denken | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Grüne Alsergrund: Planungen der U-Bahnstation Arne Karlsson Park neu denken

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Wien (OTS) – Im Arne Karlsson Park stehen viele Riesenbäume, die 3 ältesten Bäume wurden 1879 gepflanzt. Bis solche Baumriesen nachwachsen, braucht es mehrere Jahrzehnte. Der Park mit seinen großen Bäumen ist außerdem eine wichtige Grünoase im Bezirk.

Seit vielen Jahren wird die U5 nach Hernals geplant. Aktuell soll 2026 mit dem Bau des Streckenabschnitts Frankhplatz-Elterleinplatz begonnen werden. „Es ist also genug Zeit, um sorgfältig zu planen und neue Aspekte wie eine verstärkte Beachtung der Klimathematik einzuplanen. Wir wollen nicht, dass ein so wichtiger, großer Park wie der Arne Karlsson Park in großen Bereichen zerstört und jahrhundertealte Bäume gefällt werden“, so Bezirksvorsteherin-Stellverterterin Josefa Molitor-Ruckenbauer (Grüne).

Im März 2022 wurden die Pläne für die nächste Bauphase von der Stadt präsentiert. Die vorgezeigten Renderings mit den beiden parkseitigen Stationsgebäuden lassen trotz Beteuerungen, dass alles für den Schutz der Bäume getan werde, Böses ahnen. Zahlreiche, große und alte Bäume müssen bei dieser Variante den Stationsgebäuden weichen. (siehe Grafik in rot) Weitere Bäume sind aufgrund der Baustellenlage und -dauer massiv in ihrem Überleben gefährdet. So auch die Riesenplatane im Park!

„In Zeiten der fortschreitenden Klimakrise muss der Erhalt von Bäumen oberste Priorität haben. Die derzeitige Planung geht auf Kosten der Zukunft des Bezirkes und der nachkommenden Generationen“, so Parteivorsitzender Peter Kraus.

Umplanung der U-Bahn-Station möglich

Die Grünen fordern, dass die 3 Jahre bis zu Beginn der Bauarbeiten genutzt werden, um die Station umzuplanen und den Erhalt der Bäume in den Mittelpunkt zu stellen – trotz eventueller Mehrkosten. Es braucht eine wirklich baumschonende Umplanung der Baustelle mit dem Erhalt der wertvollen Baumriesen. Die Ausgänge, wie bei der Station Frankhplatz, sollen in Nebenstraßen gebaut (Strudelhofgasse oder Severingasse) oder wie bei der Station Neubaugasse durch ein bestehendes Gebäude geführt werden. Außerdem darf es im Park keine Baustelleneinrichtung geben, dafür muss der Straßenraum rund um den Park genutzt werden. „Es darf keine Tabus bezüglich Straßensperren geben, einzig der Straßenbahnverkehr muss weiterhin möglich sein“, so Molitor-Ruckenbauer.

Die Grünen Alsergrund haben auch eine Unterschriftenaktion zum Schutz der Bäume im Park gestartet. Mehr als 800 Alsergrunder:innen unterstützen bereits diese Forderung mit ihrer Unterschrift.

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