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Generationenwechsel an der Spitze der FCG Niederösterreich

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St. Pölten (OTS) – Beim 23. ordentlichen Landestag der FCG Niederösterreich am 9. Juni 2022 in St. Pölten wurde Ing. Matthias Deiser mit einem beeindruckenden Ergebnis von 98,7 % der Stimmen der Delegierten als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Bundesrat a.D. RegRat Alfred Schöls gewählt.

Seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter Sabine Andre, Friedrich Busslehner, Uwe Mitter, Sonja Strauß und Harald Sterle wurden ebenfalls mit einer eindrucksvollen Zustimmung von über 98 % gewählt.

Der neue Vorsitzende Ing. Matthias Deiser bedankte sich für das große Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde. Er zeigte sich überzeugt, dass er und sein Team dieses Vertrauen mit guter Arbeit zurückzahlen werden. Zu den wichtigsten Herausforderungen in den kommenden Jahren zählte er unter anderem den Krieg in der Ukraine, die Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die hohe Inflation und die Veränderungen im Zuge der Digitalisierung. Er dankte Alfred Schöls, der von den anwesenden Delegierten einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der FCG Niederösterreich gewählt wurde, für den unermüdlichen jahrzehntelangen Einsatz.

Der bisherige FCG-Landesvorsitzende Bundesrat a.D. RegRat Alfred Schöls blickt mit Demut und Wehmut auf die vergangenen Jahrzehnte seines Wirkens in der Gewerkschaftsbewegung zurück. Sein besonderer Dank richtete sich an seine zahlreichen Weggefährten und allen Menschen, die ihn in all den Jahren auf unterschiedlichsten Ebenen unterstützt haben. Er wünschte seinem Nachfolger Matthias Deiser und seinem Team, sowie der gesamten FCG, alles Gute für die Zukunft. Alfred Schöls war seit dem Jahr 1991 an der Spitze der FCG Niederösterreich, in seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem Präsident des Bundesrates, Abgeordneter zum Nationalrat und Vorsitzender der GÖD Niederösterreich.

FCG-Bundesvorsitzender Dr. Norbert Schnedl
bedankte sich sehr herzlich bei allen Funktionärinnen und Funktionären für den „großen Einsatz, den sie für die Fraktion geleistet haben – ob bei Betriebsratswahlen, Personalvertretungswahlen oder Arbeiterkammerwahlen – die Stärke der Fraktion ist vor allem ihr Verdienst“.
Er hielt fest, dass die FCG mit der Christlichen Soziallehre ein festes Wertefundament besitze, das mit Blick auf die gegenwärtigen Herausforderungen nichts an Aktualität eingebüßt habe. Sein besonderer Dank galt dem langjährigen Landesvorsitzenden Alfred Schöls, der „in den vergangenen drei Jahrzehnten Außerordentliches geleistet und die Fraktion entscheidend geprägt hat“. Dem neu gewählten Vorsitzenden Matthias Deiser gratulierte er zu dem hervorragenden Wahlergebnis und wünschte ihm und seinem Team alles Gute und viel Kraft für die Zukunft! Er zeigte sich überzeugt, dass Matthias Deiser und sein Team die zukünftigen enormen Herausforderungen gut im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen bewältigen werden.

NÖAAB-Landesobfrau LR Mag. Christiane Teschl-Hofmeister betonte in Ihrer Grußbotschaft an die Delegierten, dass „die FCG insbesondere in der Zeit der Pandemie gezeigt habe wie wichtig die Arbeit der Gewerkschaften für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist“. Sie bezeichnete Alfred Schöls als einen sehr „engagierten, konstruktiven und fokussierten Menschen, der in den vergangenen dreißig Jahren herausragende Arbeit geleistet hat“ und freue sich schon sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem neuen FCG-Landesvorsitzenden Matthias Deiser.

Arbeiterkammer-Vizepräsident Josef Hager sprach von herausfordernden Zeiten und vielen Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen des Krieges und der
Teuerungswelle, die wir alle spüren. Diesbezüglich betonte er, dass wir die Sorgen der Menschen ernst nehmen müssen und es brauche viele und vor allem rasche Maßnahmen, um die Menschen zu entlasten. Abschließend bedankte er sich bei Alfred Schöls für die großartige Zusammenarbeit, der sich in all den Jahren als großartiger Vermittler ausgezeichnet habe.

In einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde mit FCG-Generalsekretär Andreas Gjecaj, NÖAAB-FCG-AK-Fraktionsvorsitzenden KR Harald Sterle und NÖAAB-Landesgeschäftsführer Simon Schmidt wurde die besondere Bedeutung der Christgewerkschafter für den ÖGB, sowie die Anliegen und Erwartungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, besprochen.

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