FW-Fichtinger: Verbrennungsmotoren 2035 zu verbieten ist nächster wirtschaftlicher Selbstmordversuch | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FW-Fichtinger: Verbrennungsmotoren 2035 zu verbieten ist nächster wirtschaftlicher Selbstmordversuch

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Wien (OTS) – „Was den Eurokraten im Brüsseler Märchenschloss da wieder eingefallen ist, lässt mich am Verstand der Menschheit zweifeln“, so der Sprecher für KFZ-Handel in der Freiheitlichen Wirtschaft, KommR. Hermann Fichtinger. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren in schon 13 Jahren sei technisch nicht umsetzbar – es sei denn, das sei so gewollt und die EU wolle schlicht und einfach in erster Linie die Mobilität der Menschen einschränken.

Für eine Umstellung auf E-Mobilität fehle es nicht nur an Infrastruktur, sondern vor allem an Stromversorgung. „Während die Strompreise explodieren, überall Knappheit an elektrischer Versorgung herrscht und die Medien täglich von drohenden Blackouts berichten zu sagen `in Zukunft sollen auch noch alle Autos mit Strom fahren´ ist an Realitätsverlust nicht mehr zu überbieten“, kritisiert Fichtinger. Und um die E-Mobilität mehr oder weniger zu überspringen und gleich auf Wasserstoff-Antriebe zu setzen, sei noch weltfremder. „Wenn es nicht einmal möglich ist, sowohl den urbanen als auch den ländlichen Raum in 13 Jahren für eine breite Masse an E-Autos zu machen, dann wird das mit einer flächendeckenden Wasserstoff-Versorgung noch weniger funktionieren“, warnt Fichtinger. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären katastrophal.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert die Forcierung von Synthetischen und Bio-Kraftstoffen, die wesentlich weniger Schadstoffe ausstoßen als fossile Treibstoffe. Das würde auch nur Sinn dann machen, wenn der Umstieg weltweit erfolge und nicht lediglich im kleinen Europa. „Während die EU die Bürger täglich mit neuen Goldplating-Verordnungen kasteit, lachen sich China, Indien und der Rest der Welt über uns krumm und produzieren nun statt uns, weil wir uns selbst in den wirtschaftlichen Abgrund reglementieren. Umweltschutz ja – aber ohne uns den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen“, so Fichtinger abschließend.

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