ÖHGB: SPÖ Voodoo Wohnökonomie | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ÖHGB: SPÖ Voodoo Wohnökonomie

0 165

Wien (OTS) – Die SPÖ will, dass eine Erhöhung von Kategorie- und Richtwertmieten bis 2025 gesetzlich ausgeschlossen wird. Weiters will man einen neuen Index für die Mietpreisentwicklung bzw. eine Deckelung mit zwei Prozent pro Jahr. Schließlich plädiert der stellvertretende Klubchef Jörg Leichtfried in einer Aussendung für die Einführung eines Universalmietrechts mit Mietobergrenzen.

ÖHGB-Präsident RA Dr. Martin Prunbauer: „Nach dem SPÖ-Modell scheinen nur Mieter von der Inflation betroffen.“

Und wie sieht die Realität aus? Die Kosten von Vermietern steigen derzeit nahezu monatlich – für Reparaturen bereits im hohen einstelligen nicht selten im zweistelligen Bereich – nachzulesen im Baukostenindex, während die Mieten durch die Koppelung an den Verbraucherpreisindex nicht so hoch indexiert sind. Eine Folge davon:
Die Vermieter können weniger reparieren.

Dabei sei nicht unerwähnt, dass die österreichischen VermieterInnen überwiegend heimische Firmen bzw. Handwerker beschäftigen. Darüber hinaus kommen in naher Zukunft auf VermieterInnen noch weitere finanzielle und technische Herausforderungen hinzu. Man denke an eine energetische Sanierung oder Heizungsumbau etc. im Zuge der Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Jetzt noch eine Mietzinsobergrenze zu verlangen ist schlichtweg absurd. Dies würde zwangsläufig zur massiven Schädigung der heimischen Wirtschaft führen.

Leichtfried liefert wieder ein exemplarisches Beispiel für die ideologiegetriebene Wirtschaftsauffassung der SPÖ im Wohnbereich:
Umverteilen und verschenken auf Kosten der Vermieter, die überwiegend im Bereich des Mittelstands angesiedelt sind.

Mehr über den ÖHGB

Der Österreichische Haus- und Grundbesitzerbund (ÖHGB, [www.oehgb.at] (http://www.oehgb.at/)) ist die größte freiwillige Interessenvertretung österreichischer Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer. Die Hauptaufgabe des ÖHGB besteht im Schutz und in der Förderung des Privateigentums sowie der Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen der privaten ImmobilienbesitzerInnen. Die ca. 30.000 Mitglieder teilen sich auf die neun Landesverbände auf, die ihren Mitgliedern mit fundierten Rechts-, Steuer-, Versicherungs-, Bau- bzw. Finanzierungsberatungen und weiteren, umfangreichen Informations- und Serviceleistungen, zur Seite stehen. Darüber hinaus betreiben der ÖHGB und dessen Landesverbände im Interesse der Mitglieder aktive Standespolitik in der Interessenvertretung auf allen Ebenen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Österreichischer Haus- und Grundbesitzerbund

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.