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4. Hochschulpolitischer Dialog im Haus der Industrie in Wien

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Wien, Graz, Leoben (OTS) – Auf Einladung von Industriellenvereinigung (IV) und TU Austria diskutierten nationale und internationale Expert*innen sowie Unternehmensvertreter*innen im Rahmen des 4. Hochschulpolitischen Dialogs am Dienstag, den 24.Mai 2022, über das Thema „Exzellenzuniversitäten als Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe und Ideen“.

Der Präsident der Österreichischen Industriellenvereinigung Georg Knill betonte in seiner Begrüßungsansprache: „Wir brauchen die besten Ideen, um über uns selbst hinauszuwachsen. Das gilt nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern ist Leitsatz und Handlungsmaxime für Unternehmen und muss auch für den Forschungs- und Innovationstandort Österreich gelten. Dazu brauche es aus Sicht der Industrie Exzellenz in drei Dimensionen – der Qualifizierung, der Digitalisierung & der Innovation.“

„Exzellente Innovationen für die Zukunft entstehen nicht im luftleeren Raum“, so Knill, „wir brauchen die Wissenschaft als starken Partner. Die österreichische Exzellenzinitiative ist ein klares Commitment der Politik zu mehr Exzellenz am Standort. Dadurch kann die internationale Sichtbarkeit für herausragende Leistungen der Grundlagenforschung gesteigert werden. Erfreulich ist zudem, dass mit dem Fonds Zukunft Österreich eine tragfähige finanzielle Grundlage für einen Forschungsschwerpunkt ‚Exzellente Forschungsgruppen‘ geschaffen wurde.“

„Gleichzeitig muss der laufende strategische Dialog der Wissenschaft mit der Wirtschaft forciert werden. Ziel muss es sein, die Zahl der am Markt erfolgreich umgesetzten Innovationen aus der universitären Forschung maßgeblich zu steigern“, so der IV-Präsident.

TU Austria Präsident und Rektor der Montanuniversität Leoben, Wilfried Eichlseder, unterstrich in seinem Eingangsstatement die Wichtigkeit eines perfekten Umfeldes für die heimischen Universitäten: „Hochwertige Leistungen und Produkte erfordern ‚kluge Köpfe‘, beste Bildung, beste Forschung, beste Arbeitsbedingungen, kurz zusammengefasst: exzellente Bedingungen. Kluge Köpfe, ob in Wissenschaft oder Wirtschaft, sind die Grundlage für die gedeihliche Entwicklung einer Gesellschaft und unweigerlich miteinander verbunden. Und damit ein wichtiger Standortfaktor“, so Eichlseder.

Gerhard Rödel, Geschäftsführer der DRESDEN-concept e.V. – eines Konsortiums von 33 interdisziplinär ausgerichteten Partnerinstitutionen – stellte in seiner Keynote mit dem Titel „DRESDEN-concept: Ein Kernelement des Exzellenzstandorts Dresden“ die Meilensteine der erfolgreichen Entwicklung des Universitätsstandortes Dresden zur Exzellenzuniversität dar.

Die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Exzellenzuniversitäten als Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe und Ideen“ bestritten Stefan Poledna, CTO, TTTech, Sybille Reichert, Consultant for Policy and Strategy Development in Higher Education, Maximilian Richter, Kabinettschef-Stv. und Gruppenleiter in der Hochschulsektion, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Katharina Schröder, ERC-Grant Preisträgerin, TU Wien, Brigitta Schultze-Bernhardt, ERC-Grant – und START-Preisträgerin, TU Graz und Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien und Vizepräsidentin der TU Austria.

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