Drei Fälle von Gewalt in der Privatsphäre in Wien | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Drei Fälle von Gewalt in der Privatsphäre in Wien

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Wien (OTS) – Dass die Wiener Polizei bei Gewalt in der Privatsphäre konsequent einschreitet, zeigen gleich drei Amtshandlungen, die sich im Laufe des gestrigen Samstags zutrugen.

Im Bezirk Favoriten nahmen Polizisten der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse einen 45-jährigen Mann aus dem Irak fest. Er soll seine 38-jährige Gattin über Jahre hinweg sowohl physische als auch psychische Gewalt angetan haben. Weil er ihr mit dem Tod gedroht habe, habe sie sich bislang nie an die Polizei gewandt. Als er sie gestern erneut geschlagen habe, habe sie sich entschlossen, sich nun doch der Polizei anzuvertrauen. Der Beschuldigte weist jede Schuld von sich. Er spricht lediglich von einem Streit.

Im Bezirk Simmering soll ein 22-jähriger Mann aus Syrien mit Schlägen und Tritten auf seine beiden Schwestern losgegangen sein und sie mit dem Umbringen bedroht haben. Der Attacke soll ein Streit um Geldschulden vorausgegangen sein. Der 22-Jährige wurde von Polizisten der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse festgenommen.

Und im Bezirk Währing soll eine 52-jährige Frau von ihrem 48-jährigen Ex-Freund mit einem Messer an der Hand verletzt worden sein. Darüber hinaus soll er sie mit dem Umbringen bedroht haben. Als die Polizei verständigt wurde, soll der 48-Jährige geflüchtet sein. Nach dem Mann wird mit Hochdruck gefahndet. Die 52-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht.

Betretungs- und Annäherungsverbote wurden ausgesprochen.

Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt, gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf 133 ist jederzeit für Personen die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt.“

Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

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