Wiener SPÖ Frauen: Kein „Weiter wie bisher“. Bundesregierung darf Frauen nicht länger im Stich lassen! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Wiener SPÖ Frauen: Kein „Weiter wie bisher“. Bundesregierung darf Frauen nicht länger im Stich lassen!

0 177

Wien (OTS/SPW) – Unter dem Titel „Kein ‚Weiter wie bisher.‘ Heute für ein besseres Morgen!“ steht die aktuelle Frühjahrskampagne der Wiener SPÖ-Frauen zum Internationalen Frauentag am 8. März. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie braucht es Feminismus und den Frauentag mehr denn je. Denn die anhaltende Krise und die kommenden Teuerungen treffen Frauen nochmal härter. Von der Bundesregierung gibt es kaum Unterstützung. So geht es nicht weiter! Frauen können und wollen nicht mehr durchhalten. Höchste Zeit, dass sich dies endlich ändert.

Die Corona-Pandemie hinterlässt viele Spuren. Von einem Moment auf den anderen stand die Welt Kopf. Die Lage von Frauen hat sich während der Pandemie verschärft. Die Ungleichheit, die schon vor der Krise da war, spüren Frauen jetzt umso deutlicher. Denn zusätzlich zu den Belastungen durch die Corona-Krise wie Home-Schooling und der Arbeit in systemerhaltenden Berufen wie im Gesundheits- und Pflegebereich kommt: Das Leben wird derzeit immer teurer.

Preise steigen, die Energie- und Gaspreise schnalzen nach oben und Mieten am privaten Wohnungsmarkt explodieren seit Jahren. Österreich ist mit der höchsten Inflation seit Jahren konfrontiert. Das alles trifft Frauen nochmal mehr, da sie oft weniger verdienen als Männer, öfter Teilzeit arbeiten und niedrigere Pensionen haben. Das bedeutet weniger Einkommen, damit weniger Unabhängigkeit und langfristig weniger Pension.

„Immer mehr Frauen können sich das Leben nicht mehr leisten, sind von Armut bedroht. Dazu kommt die unfassbare Zahl an Femiziden und Gewalt gegen Frauen. All das sind die Symptome der Untätigkeit der Bundespolitik“, resümiert Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Marina Hanke die Situation. „Tatsache ist, dass derzeit alles teurer wird, und Frauen besonders darunter leiden. Insbesondere Alleinerzieherinnen, junge Frauen, Migrantinnen und Pensionistinnen stehen oft am Rande der Existenz. Doch anstatt die Situation der Frauen zu verbessern, macht die Bundesregierung nichts“, führt Marina Hanke weiter aus. „Die aktuelle Kampagne soll zeigen, welche Maßnahmen für eine gleichberechtigte Zukunft für Frauen notwendig sind. Denn Frauen haben lange genug durchgehalten“, fasst die Frauenpolitikerin zusammen.

Susanne Raab und Co lassen Frauen im Stich. Mehr als ständige Apelle, durchzuhalten – nur noch ein bisschen, und dann noch ein bisschen länger – konnten sich Frauen nicht erwarten. Doch das reicht schon lange nicht mehr! Seit mittlerweile zwei Jahren leben Frauen an ihren Grenzen.

„Es ist wirklich höchste Zeit, dass die Regierung handelt. Es braucht endlich konkrete Maßnahmen. Die Regierung muss endlich eine Unterhaltsgarantie umsetzen, damit keine Alleinerzieherin Existenzängste leiden muss. Außerdem braucht es gesetzliche Maßnahmen zur Lohntransparenz, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird“, zeigt sich Marina Hanke entschlossen. „Väter gehen nach wie vor selten in Karenz, den Großteil der unbezahlten Arbeit leisten Frauen. Das ist in Kombination oft ein direkter Weg in die Teilzeitfalle. Gesetzliche Maßnahmen, damit Väterkarenz die Regel statt der Ausnahme wird und die Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich sind wichtige Schritte, damit Familie und Arbeit endlich gut vereinbar werden“, setzt Marina Hanke fort. „Hinsichtlich der Teuerungen braucht es eine Teuerungsbremse. Es ist ein Armutszeugnis für die Regierung, wenn sich Familien das Heizen nicht mehr leisten können“, betont Marina Hanke. „Besonders Altersarmut, die immer noch vor allem Frauen betrifft, muss Einhalt geboten werden.“

In Wien arbeiten wir schon heute an einem besseren Morgen für alle. Wien räumt Frauen in allen Bereichen der Stadtpolitik Raum ein.

„In Wien blicken wir mit allen Wienerinnen gemeinsam nach vorne. Wir treten Tag für Tag für gleiche Chancen und für Gleichberechtigung ein. Und wir bauen Seite an Seite an einer Stadt, in der jede Frau und jedes Mädchen selbstbestimmt und gut leben kann“, betont Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál. „Wir wollen nicht über, sondern mit Frauen reden. Daher können ab 8. März alle Wienerinnen bei der großen Frauenbefragung der Stadt Wien mitmachen. Das Motto: ,<a></a>Wien, wie sie will.‘ Denn wir wollen wissen, was die Wienerinnen bewegt – um dann mit konkreten Maßnahmen eine noch bessere Zukunft für sie gestalten zu können“, führt die Frauenstadträtin weiter aus.

Auch heute setzt Wien bereits konkrete Maßnahmen, um das Leben aller Frauen in Wien zu verbessern. Wien schafft ständig mehr leistbaren Wohnraum. Frauenwohnbauprojekte und Maßnahmen wie der Wohn-Bonus für Alleinerziehende bei Gemeindewohnungen und geförderten Wohnungen greifen Frauen gezielt unter die Arme. Bei Zahlungsproblemen der Strom- und Gasrechnung gibt es die Wiener Energieunterstützung und bei Wien Energie wurde eine Ombudsstelle für Härtefälle eingerichtet.

Durch Gratiskindergärten und kostenlose Ganztagsschulen entlastet Wien Frauen und sichert die beste Bildung für junge Wiener*innen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote ist zudem ein wichtiger Schritt, um Beruf und Familie gut vereinbar zu machen.

Wien fördert die Bildung von Frauen von Kinderschuhen an. Der waff (Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds) unterstützt Frauen mit eigenen Förderprogrammen bei der Weiterbildung, bei beruflicher Veränderung oder einem Wiedereinstieg nach der Karenz. Damit werden Frauen neue Chancen im Beruf eröffnet. Um Frauen am Arbeitsmarkt endlich gleichzustellen, braucht es gezielte Programme für Frauen. Deshalb hat die Stadt Wien Zusatz-Geld für die Frauenförderprogramme des waff auf den Weg gebracht. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten im digitalen Bereich. „Das großartige Angebot des waff für berufliche Weiterbildung macht Frauen Mut, stärkt sie, bietet neue Jobchancen und hilft bei beruflicher Veränderung“, so Frauenstadträtin Kathrin Gaál.

Wien begleitet Frauen außerdem mit zahlreichen Beratungsangeboten und Anlaufstellen. Insbesondere das Frauenzentrum mit Beratungen zu finanziellen Problemen, Wohnen, rechtlichen und psychosozialen Themen, das Frauengesundheitszentrum und der Frauennotruf bieten rasche Unterstützung. Denn Wien lässt niemanden zurück. Aktuell notwendiger denn je ist auch das Wiener Gewaltschutzpaket, das 11 Millionen Euro für den Gewaltschutz zur Verfügung stellt und unter anderem ein 5. Frauenhaus beinhaltet.

„Es muss sich heute vieles ändern, damit Frauen von Morgen ein gleichberechtigtes Leben führen können“, resümiert Marina Hanke. „Wir zeigen in Wien, wie es geht, doch wir ruhen uns nicht auf unseren Erfolgen aus. Gemeinsam mit den Wienerinnen arbeiten wir an einer Zukunft, wo Frauen auf die besten Arbeitsbedingungen treffen, Mädchen von Beginn an dieselben Chancen haben und Leben mehr heißt, als nur zu arbeiten“, betont die SPÖ-Frauenvorsitzende. „In Wien arbeiten wir heute an einem besseren Morgen für alle Frauen. Es wird Zeit, dass die Bundesregierung dasselbe tut“, appelliert Marina Hanke.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. SPÖ Wien

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.