Berger-Krotsch/Samel/Schmid (SPÖ): Frauen und Mädchen gehören in die Wissenschaft | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Berger-Krotsch/Samel/Schmid (SPÖ): Frauen und Mädchen gehören in die Wissenschaft

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Wien (OTS) – „Frauen sind in der Wissenschaft und insbesondere in Führungspositionen noch immer massiv unterrepräsentiert. Ich finde es deswegen sehr wichtig, dass zukünftig mehr Frauen und Mädchen dazu ermutigt werden, eine wissenschaftliche Berufslaufbahn einzuschlagen“, so SPÖ-Gemeinderätin und Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch anlässlich zum „Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“ am 11. Februar.

Laut UNESCO machen Frauen nur ein Drittel der Forscher*innen weltweit aus. Die Gründe für die Unterrepräsentanz sind vielfältig:
Vorurteile, Geschlechterstereotype und strukturelle Barrieren, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, erschweren es Frauen, eine Karriere in der Wissenschaft anzustreben. Durch diese Ungleichheit sind Forscherinnen weniger sichtbar, weil sie weniger veröffentlichen, haben eine geringere Anerkennung und, was besonders kritisch ist, werden weniger finanziert, als männliche Wissenschaftler.

„Es ist an der Zeit zu erkennen, dass mehr Vielfalt zu mehr Innovation führt. Eine frühe Bewusstseinsbildung bei Kindern und Jugendlichen ist wichtig, damit keine stereotypen Rollenerwartungen vermittelt werden und Mädchen und Jungen die gleichen Kompetenzen in allen Bereichen zugeschrieben werden. Das Potenzial von Frauen muss genutzt werden“, so SPÖ-Gemeinderätin und Wissenschaftssprecherin Ewa Samel. „Wir müssen daher sicherstellen, dass sich junge Frauen in den Bereichen Ingenieurwesen, Gesundheitswissenschaften, Programmierung und Robotik eine Zukunft vorstellen können. Deshalb muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden, um Geschlechterstereotype aufzubrechen.“

Wiener Förderschienen als Zugang zu wissenschaftlicher
Bildung

Ein wichtiges Instrument zum Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten ist eine Auflösung der Hindernisse sowohl im Privatleben als auch beim Zugang zu wissenschaftlicher Bildung. Eine Möglichkeit stellen die neuen Wiener Förderschienen dar. Mit zwei Calls will die Stadt Wien Projekte fördern, die der Wissenschaftsskepsis entgegenwirken. Dabei fließen in zwei Jahren 1,1 Mio. Euro in neue Ideen zur Forschungsvermittlung, die etwa auch auf Stadtgebiete zielen, wo mehr wissenschaftsferne Personen leben. „Das große Ziel ist ein besseres Verständnis für die Wissenschaft und die dahinterstehenden Prozesse. Auf diese Weise soll das Vertrauen in faktenbasiertes Wissen erhöht werden“, erklärt der Vorsitzende des Wiener Kulturausschusses, SPÖ-Gemeinderat Gerhard Schmid. Ausgehend von der Frage, wie Wissen in der Gesellschaft auf vielfältige Weise geteilt und damit vermehrt werden kann, sollen neue Strategien zum Abbau von Barrieren umgesetzt werden.

Gerhard Schmid und Ewa Samel sehen in diesen neuen Wiener Förderschienen die wunderbare Möglichkeit, den Anteil von Frauen und Mädchen in der Wiener Wissenschaft zu erhöhen und geschlechtsspezifische Stereotype abbauen zu können. Auch Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch ist begeistert: „Zusammen können wir der Geschlechterdiskriminierung entgegenwirken und sicherstellen, dass Frauen und Mädchen ihr Potenzial gänzlich ausschöpfen können.“

Informationen zu den Fördercalls:
[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/#calls]
(https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/#calls)

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