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Mehr Regionalität und Transparenz auf öffentlichen Tellern

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Wien (OTS) – Verschärfte Tierschutzgesetze, strengere Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft und die dadurch bedingte Preiserhöhung heimischer Lebensmittel haben in den letzten Jahren zu einer kuriosen Situation geführt: Sogar der Gesetzgeber selbst hat in der öffentlichen Beschaffung häufig auf die billigere Ware aus dem Ausland zurückgegriffen, die oftmals unter niedrigeren Standards produziert wird.

Als umso erfreulicher erachtet der Verein [Land schafft Leben ]
(https://www.landschafftleben.at)den heutigen Beschluss des
Ministerrats, demzufolge öffentliche Einrichtungen, die dem Bund unterstellt sind, Lebensmittel künftig – soweit möglich – aus der Region beziehen und die Herkunft von Fleisch, Milch und Eiern kennzeichnen müssen. Auch die Agrarlandesräte haben sich einstimmig dazu bekannt und werden diesen innerhalb ihres Kompetenzbereichs in den Ländern umsetzen. So finden die Werte unserer heimischen Produktion, wie etwa höhere Tierwohlstandards, endlich auch ihren Weg auf die Teller in der Gemeinschaftsverpflegung.

Hannes Royer vom Verein Land schafft Leben begrüßt diesen Schritt in Richtung mehr Transparenz und Regionalität in öffentlichen Einrichtungen, die täglich von 450.000 Menschen beansprucht wird:

„Als Obmann von Land schafft Leben und Bergbauer freut es mich, dass mit der regionalen öffentlichen Beschaffung nun ein wichtiger Schritt zur Absicherung der heimischen Landwirtschaft passiert. Die Versorgung von täglich mindestens 450.000 Menschen mit regionalen Lebensmitteln trägt maßgeblich dazu bei, die hohen Standards unserer heimischen Landwirtschaft zu erhalten und einen wichtigen Wertschöpfungskreislauf zu schließen.“

Regional und saisonal

„Möglichst zu 100% aus der Region“ sollen die beschafften Lebensmittel künftig sein. Auch die Saisonalität soll in der öffentlichen Beschaffung eine große Rolle spielen. Dazu Maria Fanninger vom Verein Land schafft Leben:

„Dabei ist wichtig, die Region nicht zu eng zu denken und den Blick für die saisonale Verfügbarkeit zu schärfen. Dann landen im Februar auch nicht mehr die Frühkartoffeln aus Ägypten auf unseren Tellern, nur weil es bei uns noch keine Heurigen gibt und die regionale Beschaffung dieser somit nicht möglich ist.“

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