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Tierisch gute Unterhaltung um „Die Toten von Salzburg“

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Wien (OTS) – Ein Faultier, das keine Kralle rührt, Ratten, die aus dem Bild huschen, und Lemuren, die vielleicht gar nicht so diebisch sind, wie es das Drehbuch vorsehen würde – was vielleicht mehr nach einem „Universum“-Dreh klingt, spielte sich die vergangenen Tage am Set um „Die Toten von Salzburg“ ab. Denn die Spurensuche im neuesten Fall „Vergeltung“, dem achten Film der ORF/ZDF-Erfolgs-Krimi-Reihe, führte das Team diesmal auch in den Zoo des Schlossparks Hellbrunn in Anif bei Salzburg. Wie es der Crew dabei ergangen und wie die Zusammenarbeit mit den tierischen Kollegen verlaufen ist, erzählen die beiden Hauptdarsteller Florian Teichtmeister und Michael Fitz sowie Regisseur und Drehbuchautor Erhard Riedlsperger.

On set, on air und online

Ob „Vergeltung“ – so der Arbeitstitel – etwas damit zu tun hat, dass die Schülerin eines Salzburger Elite-Gymnasiums spurlos verschwindet und eine hochdramatische Spurensuche ins Rollen bringt? Die Ermittlungen im achten Fall der beliebten ORF-/ZDF-Krimi-Reihe laufen jedenfalls auf Hochtouren. An der Seite von Florian Teichtmeister als im Rollstuhl sitzendem Salzburger Major und Michael Fitz als bayrischem Kriminalhauptkommissar ermittelt erneut Fanny Krausz. Noch bis 15. Juni stehen in Salzburg und Umgebung auch diesmal wieder u. a. Erwin Steinhauer, Simon Hatzl, Nikolaus Barton, Helmut Bohatsch und Michael Schönborn sowie Sebastian Edtbauer, Susanne Czepl, Muriel Baumeister und Martin Feifel vor der Kamera. Regie führt erneut Erhard Riedlsperger, der gemeinsam mit Klaus Ortner auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Zu sehen ist „Vergeltung“ (AT) voraussichtlich 2022 in ORF 2.

Der siebente Film „Treibgut“ (Arbeitstitel: „Chinagirl“) ist übrigens schon abgedreht und voraussichtlich noch 2021 in ORF 2 zu sehen. On air und online ist aber schon früher für beste Krimispannung gesorgt:
Mit „Zeugenmord“ steht am Mittwoch, dem 30. Juni, um 20.15 Uhr der zweite Teil von „Die Toten von Salzburg“ zum Wiedersehen auf dem Programm von ORF 2. Alle bisherigen Filme der Krimireihe „Die Toten von Salzburg“ finden sich außerdem zum Nachsehen auf Flimmit (www.flimmit.at). „Die Toten von Salzburg“ ist eine Produktion von Satel Film in Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria, dem Land Salzburg und der Stadt Salzburg.

Erhard Riedlsperger: „Tiere machen einfach, was sie wollen, und nicht, was der Regisseur gerne hätte“

„Drehen mit Tieren ist nie einfach“, weiß Regisseur und Drehbuchautor Erhard Riedlsperger. Das Faultier bewegt sich nicht, das Nashorn steht falsch – Tiere machen einfach, was sie wollen, und nicht, was der Regisseur gerne hätte. Doch wenn diese Interaktion zwischen Schauspieler und Tier wirklich gelingt, dann ist das fürs Publikum besonders reizvoll“, so Riedlsperger weiter. Um einen möglichst reibungslosen Dreh zu gewährleisten, wurden die Tiere sanft auf ihren Einsatz vorbereitet. „Gemeinsam mit den Pflegern haben wir versucht, den Lemuren beizubringen, wie sie Schlüssel stehlen sollen. Die haben das zwei Wochen lang im Geheimen trainiert. Ob es geklappt hat, sehen die Zuseher dann bei der Ausstrahlung.“

Florian Teichtmeister ist fasziniert von der „individuellen Persönlichkeit“ der Tiere

Noch spannender als die Frage, ob die Tierszenen vor der Kamera tatsächlich so klappen würden, wie im Drehbuch vorgesehen, war für Hauptdarsteller Florian Teichtmeister (Major Peter Palfinger) die Arbeit hinter den (Zoo-)Kulissen: „Ich war immer der Meinung, dass es kein Naturrecht des Menschen ist, Tiere hinter Gittern zu sehen. Durch die Dreharbeiten habe ich viel über die großartige Arbeit der Pfleger erfahren und erkannt, dass sich Tiergärten stark gewandelt haben. Faszinierend war es auch zu sehen, welch individuelle Persönlichkeit Tiere, egal ob Pinguin, Löwe oder Jaguar, entwickeln und mit welcher Hingabe Pfleger und Experten agieren.“

Michael Fitz ist „die Axt im Wald“

Michael Fitz kann für die Darstellung seiner Rolle erneut ein Stück seiner eigenen Persönlichkeit einbringen. „Der Mur wirkt so authentisch, da seine cholerische Ader echt ist. Ich habe einen unglaublichen Spaß daran, diese Ader zu zeigen, denn das ist eine Seite, die man zu Hause bei der Familie nicht auslebt. Wenn ich vier Wochen lang diese Figur spiele, sagt meine Frau immer, dass jetzt ,der Mur wieder zu Hause eingezogen ist‘ und nach ein paar Wochen wieder auszieht. Und das ist gut so. Aber die Axt im Wald zu sein, macht Spaß, noch dazu als bezahlter Job.“

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