Aktuelle Meinungsumfrage zeigt, dass die Österreicher_innen gegen das geplante EU-Haferdrinkverbot sind | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Aktuelle Meinungsumfrage zeigt, dass die Österreicher_innen gegen das geplante EU-Haferdrinkverbot sind

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Wien (OTS) – Eine eben durchgeführte repräsentative Meinungsumfrage von GALLUP zeigt, dass eine ganz klare Mehrheit der Bürger_innen in Österreich gegen die Verschärfung des Bezeichnungsschutzes für Milch ist. Außerdem zeigt die Umfrage, dass die Verwechslungsgefahr zwischen Milch und pflanzlichen Milchalternativen extrem gering ist und die geplante Regel nur noch mehr Verwirrung stiften würde. Am 21.4. soll die Verschärfung im Trilog der EU beschlossen werden. Die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger ist jetzt gefordert, sich zum gegebenen Zeitpunkt innerhalb des Rates gegen die geplante Verschärfung einzusetzen.

Felix Hnat von der Veganen Gesellschaft meint dazu: Die Umfrage zeigt, was immer schon klar war: Die Einzigen, die das Gesetz wollen, sind die Vertreter_innen der Kuhmilchlobby.

Hintergrund: Schon jetzt ist es Produzent_innen verboten, Haferdrinks als Hafermilch zu bezeichnen. Die EU plant, zusätzlich ähnliche Verpackungen, Abbildungen und Fotos sowie Begriffe wie „Alternative zu Milch“ zu verbieten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

  • 66 % der Befragten sind gegen das geplante
    Hafermilch-Bilderverbot, nur 20 % sind dafür
  • 62 % der Menschen lehnen das geplante Verpackungsverbot ab, nur
    26 % sind dafür
  • Die gleiche Verwendungsmöglichkeit von pflanzlichen Alternativen und Milch ist die häufigste gewählte Antwort gewesen, wenn es darum geht, zu erklären, was unter „Alternative“ zu verstehen ist
  • Nur 6 % der Befragten denken, dass Kuhmilch in pflanzlichen Käsealternativen enthalten ist
  • Nur 6 % der Befragten denken, dass Milch in einem Joghurt auf Haferbasis enthalten ist
  • Nur 10 % der Befragten denken, dass der Ausdruck „pflanzliche Alternative zu …“ für andere Konsument_innen verwirrend sein könnte
  • Nur 15 % der Menschen wissen, was derzeit im Bereich der Milchkennzeichnung erlaubt ist und was nicht.

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