Neue Technologien für das digitalisierte Office (FOTO) | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Neue Technologien für das digitalisierte Office (FOTO)

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Wien (ots) – Immer mehr Menschen begeben sich in Österreich in das Home Office. Ursächlich dafür sind grundlegende Veränderungen in den alltäglichen und den betrieblichen Strukturen. Vermehrt kommen Gerätschaften zum Einsatz, die den Arbeitsalltag enorm erleichtern.

Während dies früher lediglich Drucker, Scanner, Telefon und Faxgerät waren, nimmt die Digitalisierung im 21. Jahrhundert sprunghaft zu. Neben großen österreichischen Unternehmen entscheiden sich immer mehr kleine Firmen für die Integration diverser Geräte und Programme zur Erleichterung der beruflichen Tätigkeiten.

Zur Vereinfachung der Kommunikation zwischen Unternehmen und den Kunden dient beispielsweise die internetbasierte Telefonanlage. Daneben gibt es zahlreiche Programme, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterstützen und enorme Fortschritte, Zeitvorsprünge und den Wegfall von zusätzlichen Arbeiten einbringen. Welche das sind und ob es Förderungsmöglichkeiten gibt, hier sind die Antworten.

Vernetzung mit der Welt

Mit LTE konnte die Internetgemeinde einen Sprung in eine neue Dimension verzeichnen. Rasante Übertragungsgeschwindigkeiten sorgen für einen schnellen Up- und Download. Privatpersonen erfreuen sich an den höheren Geschwindigkeiten beim Surfen.

Unternehmen hingegen profitieren vor allen Dingen bei der Vertragsgestaltung immer mehr von den schier unendlichen Möglichkeiten des Internets. Alles lässt sich digitalisieren und somit dauerhaft speichern. Keine Papiere können abhandenkommen oder mit der Zeit ausbleichen. Was im Netz oder auf dem PC gespeichert ist, hat auch in vielen Jahren noch Bestand.

Damit dies auch weiterhin so effektiv wie möglich geschieht, inkludieren mittelständige Unternehmen in Österreich schon bald die Blockchain Technologie. Sie bietet höchsten Sicherheitsstandard und ermöglicht vielen Teilnehmern Einblicke in die Vertragsgestaltung und eine Kooperation unabhängig davon, wo sich die einzelnen Teilnehmer befinden. Zudem gibt es keine zentrale Steuerung mehr.

Die Inhalte der Verträge sind somit auf allen Rechnern teilnehmender Personen gespeichert. Das Sicherheitsrisiko minimiert sich dadurch extrem. Im Zuge dieser Fortschritte kommen immer neue Berufe auf, die für Unternehmen wichtig sind. Sie katapultieren das Unternehmen in eine neue Sphäre und machen es zukunftsfähig. Die Blockchain selbst ist dabei nur der Anfang.

Elektronische Buchhaltung – komplexe Vorgänge in einer Hand

Noch vor kurzer Zeit waren Druck und die postalische Übertragung von Rechnungen für eine sorgfältige Buchhaltung unabdingbar. Diese Belege galt es zu sammeln, zu archivieren und sicher aufzubewahren. Mittlerweile geht das viel einfacher und anonymer. Österreichische Firmen setzen seit einigen Jahren auf eine Zusammenarbeit mit einem Software-Anbieter, der die Buchhaltung ganz automatisch durchführt. Die Software bietet die Option Einnahmen wie Ausgaben zu speichern und über Jahre hinweg zugänglich zu machen.

Mittlerweile bietet es sich sogar bei vielen Anbietern an, die gemachten Angaben direkt in eine Steuererklärung umzuwandeln und an das Finanzamt zu senden. Viele Firmeninhaber schätzen das und auch kaufmännische Angestellte in der Verwaltungsabteilung nutzen den Service der Programme äußerst gern. Je nach Anbieter lassen sich Rechnungen sogar per Smartphone fotografieren und dann direkt auf die Buchhaltungssoftware laden.

Digitale Zeiterfassung via Smartphone

Ein weiteres Beispiel für die Umstrukturierungsmaßnahmen in österreichischen Firmen ist die digitale Zeiterfassung. Bislang gestaltete sich dieser Punkt vor allem bei größeren Firmen äußerst schwierig. Wer noch mit Excel versucht die Zeiten der Mitarbeiter zu erfassen, sieht sich schnell mit großen Problemen konfrontiert. Die Digitalisierung weiß Abhilfe zu schaffen.

Mittlerweile ist nahezu jeder Mensch im Besitz eines Smartphones. Stellt der Unternehmer seinen Arbeitnehmern eine App zur Verfügung, kann die Zeiterfassung direkt vom Smartphone des Arbeitnehmers aus erfolgen. Der Arbeitgeber erhält in Echtzeit die Information darüber, zu wann der Arbeitnehmer zur Arbeit erschienen ist und zu welchem Zeitpunkt er den Arbeitsplatz verlassen hat.

Wer sich ungern auf die Endgeräte der Arbeitnehmer verlässt, integriert eine so genannte Browser- und Stempeluhr am jeweiligen PC des Arbeitnehmers. Auch hier ist der Vorgang unkompliziert. Mitarbeiter müssen lediglich den Button ‚Start‘ sowie den Button ‚Ende‘ betätigen und sind somit in Echtzeit geführt.

Äußerst komfortabel und kostensparend ist die Stempeluhr via Tablet. Im Unterschied zu den vorherigen Varianten der Zeiterfassung ist hier lediglich ein Tablet notwendig. Am Eingangsbereich angebracht, hat jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit, beim Betreten des Unternehmensgebäudes sein Eintreffen zu bestätigen. Bei der Anschaffung gilt es bestimmte Eigenschaften zu beachten, um umfassend von der Leistung des Gerätes zu profitieren.

Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte in Österreich

Seit einigen Jahren werden die Rufe der Unternehmer immer lauter. Sie wünschen sich die Digitalisierung und favorisieren im Rahmen dessen eine adäquate Förderung. Die meisten Unternehmen in Österreich bilden die Gruppe der KMU (kleine und mittelständische Unternehmen). Mit KMU Digital haben sie Anspruch auf diverse Fördergelder, wenn sie sich für die Digitalisierung in ihrem Unternehmen entscheiden.

Hierbei wird auf eine Beratung im Wert von 4.000 Euro sowie eine anschließende Förderung von 5.000 Euro für die Verwirklichung der digitalen Projekte gezählt. Es gelten jedoch Einsendefristen, die zwingend einzuhalten sind.

Weitere Förderprogramme, die in Abhängigkeit von Unternehmen, Standort, Einreichdatum und anderen Faktoren sind:

* Förderung von Austria Wirtschaftsservice, Fördersumme bis zu 5 Millionen Euro

* Wien Digital mit einer Obergrenze der Förderung von 30.000 Euro

* Future ICT 2020 zur Ankurbelung der Forschungsprojekte mit Unterstützungsgeld von höchstens 500.000 Euro

* Wien Online zur Erweiterung der digitalen Nutzung

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