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NEOS verlangen, dass sich die Volksanwaltschaft in Anschobers Impfchaos einschaltet

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Wien (OTS) – „Während das Impfchaos immer mehr zum völligen Impfdesaster mutiert und die Über-80-Jährigen und ihre Angehörigen langsam die Nerven verlieren, weil sie noch nicht einmal einen Termin für die Impfung, geschweige denn die Impfung selbst haben, tut Gesundheitsminister Anschober weiterhin in aller Ruhe und Beschaulichkeit so, als wär beim Impfen alles eitel Wonne“, kritisiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker scharf. „Gar nichts ist eitel Wonne, es wird nach wie vor viel zu langsam geimpft, es werden nach wie vor die Falschen geimpft, es drängen sich nach wie vor Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor. Hier muss sofort die Notbremse gezogen werden – und beim Impfen umgekehrt endlich der Turbo eingeschaltet werden. Es darf nicht sein, dass manche es sich richten können, nur weil sie Einfluss haben.“

Loacker fordert deshalb Anschober auf, dass dieser endlich verbindliche Regeln aufstellt und dafür sorgt, dass die Einhaltung überall kontrolliert wird. „Das bisherige Vorgehen ist ein unübersichtlicher Fleckerlteppich je nach Laune der Landeshauptleute. Da der Gesundheitsminister das aber offenbar nicht schafft oder nicht schaffen will, schlagen wir vor, dass sich die Volksanwaltschaft einschaltet und die Vorgänge prüft.“

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